Musik über Grenzen hinweg

Cantemus feierte das 20-jährige Bestehen und die Chöre imPuls (Brederis) sowie der Kirchenchor Klaus feierten mit.
Cantemus feierte das 20-jährige Bestehen und die Chöre imPuls (Brederis) sowie der Kirchenchor Klaus feierten mit. ©Elke Kager Meyer/Christian Urban
Drei Chöre, zwei Konzerte, ein Ziel: Kinder mit Beeinträchtigung in Armenien zu unterstützen

„Singen kennt keine Grenzen“ lautete das Motto zweier Benefizkonzerte in Rankweil und Brand am vergangenen Wochenende. Zu feiern galt es das 20-jährige Bestehen der Bürserberger Chorgemeinschaft „Cantemus“. Die Chöre imPuls aus Brederis sowie der Kirchenchor Klaus waren sofort von der Idee eines gemeinsamen Konzertes begeistert. „Die Chemie stimmte von Anfang an“, so der einhellige Tenor. Die Chöre verbindet nämlich zudem das Engagement für „Emils Kleine Sonne“, einem Förderzentrum für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung in der armenischen Stadt Gyumri. „Dieses Konzert ist ein wunderbares Zeichen der Menschlichkeit und der Verbundenheit über Grenzen der Länder und Kontinente hinweg“, dankte Caritasdirektor Walter Schmolly stellvertretend für die armenischen Kinder. Derzeit werden knapp hundert Kinder und Jugendliche dort betreut. „Aktuell ist im Land eine Aufbruchstimmung aufgrund des politischen Umbruchs spürbar, die Menschen haben wieder Hoffnung.“ Emils Kleine Sonne verfolge die Vision einer Gesellschaft, in der es normal ist, verschieden zu sein, in der spezielle Bedürfnisse nicht zu Barrieren werden und in der jedes Kind die Chance hat, seine Potentiale zu entfalten. Begrüßen konnte Moderatorin Barbara Seeberger mit Reiseunternehmer Emil Nachbaur auch einen großen Förderer – und Namensgeber – von „Emils Kleine Sonne“.

Vielseitig und gut gewählt

Apropos Potentiale: Die drei Chöre wussten mit einem vielseitigen, gut ausgewählten Programm die rund 260 Gäste im Rankweiler Vereinshaus zu begeistern. Über 90 Hobbysängerinnen und –sänger sorgten für stimmgewaltige Unterhaltung. Auch die gute Zusammenarbeit der Chorleiter Philipp Nesensohn (Cantemus), Simone Amann-Ledetzky (imPuls) und Gudrun Urban-Nachbaur (Kirchenchor Klaus) war deutlich spürbar. Im Anschluss an die Matinee luden die Sängerinnen und Sänger zum Verweilen bei kleinen Snacks. Der Erlös der beiden Veranstaltungen soll übrigens den weiteren Ausbau des Zentrums ermöglichen.

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