Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Museumskonzept vor Verwirklichung

Dornbirn - Das Museumskonzept von Künstler Flatz steht in Dornbirn vor der Verwirklichung. Drei Wechselausstellungen pro Jahr sind im alten Naturschaugebäude geplant.

Zwei Teilnahmen an der Weltkunstschau „documenta“ in Kassel, ein von einem Konzern finanziertes Millionenprojekt bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart, große Aufträge, namhafte Sammler und Projekte mit konkreter gesellschaftspolitischer Aussage – das Werk des aus Dornbirn stammenden Künstlers Flatz ist nicht einfach zusammenzufassen.

Gerade deshalb stellt sich die Frage nach den Grund–überlegungen zur Einrichtung eines bzw. „seines“ Museums in Dornbirn. „Sicher ist Sentimentalität dabei, Heimatverbundenheit, das Nichtverleugnenkönnen der eigenen Wurzeln“, lautet die hingegen leicht zu erfassende Antwort. Und als die Kulturverantwortlichen der Stadt Dornbirn an ihn um ein Konzept für die Nutzung des alten Naturschaugebäudes herantraten, sah der Künstler freilich die Möglichkeit, hier eine Kunstvermittlungsstätte nach etwas anderen Gesichtspunkten zu verwirklichen.

Private Geldgeber

In Bezug auf Künstlermuseen, die oft erst nach dem Tod eines Künstlers errichtet werden, ist „kein Mausoleum“ ebenso ein Schlagwort wie die starke Einbeziehung privater Geldgeber ein Grundsatz. Von der Stadt Dornbirn kam die Initiative, das Land Vorarlberg ist, so Kulturabteilungsleiter Werner Grabher, grundsätzlich mit im Boot, wenn ein Drittel der Erhaltungskosten von Sponsoren getragen werden. Und das ist auch vorgesehen.

Flatz ist – wie er mit seinen bisherigen Projekten bewies – Profi in Sachen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. „Wer als Künstler klare Konzepte liefert und dabei autonom bleibt, findet inzwischen ausgezeichnete Partner“, weiß er. „Imagetransfer“ ist ein weiteres Schlagwort. Flatz hat, wie man weiß, auch bei seinen „Physical Sculptures“, bei denen mit dem Mythos jeglicher Fortbewegungsmaschinen, aber auch mit der Position und der Kraft des Menschen an sich, gearbeitet wird, mit Konzernen kooperiert.

Was ist im Museum?

Stellt sich die Frage, was im Museum ist. Und da wäre man auch schon bei der großen Werkgruppe der erwähnten „Physical Sculptures“, die in ihrer Gesamtheit noch kaum zu sehen waren, schon gar nicht in Vorarlberg. Ein Teil ist in seinem Besitz, ein Teil in dem eines Sammlers in der Ostschweiz. In Dornbirn werden sie neben anderen Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen erstmals präsentiert.

Zumindest eine Zeit lang. „Kunst gehört in die Öffentlichkeit“, meint Flatz und dabei steht fest, dass er nicht nur die Präsentation seiner Arbeiten in Dornbirn in einzelnen Zeitabschnitten verändert, sondern dass er sich Freiräume für spontane Aktionen schafft. Und für die Präsentation von Künstlerkollegen.

Medial vernetzt

Drei Wechselausstellungen pro Jahr sind geplant und wer immer schon wissen wollte, was es mit seinem kolossal ausgestatteten, goldenen Wohnwagen auf sich hat, wird es bald merken. Das Objekt krönt nicht nur das Museum. Es wird auch ein Treffpunkt. Ausgangspunkt einer Vernetzung, die Flatz selbstverständlich auch medial versteht. Das Flatz-Museum, dessen Eröffnung in den zwei oberen Stockwerken der ehemaligen Naturschau in Dornbirn im Sommer 2008 geplant ist, strahlt auch konkret nach außen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Museumskonzept vor Verwirklichung
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen