Museumsbähnle dampft vor Pfingsten

Eine schöne Stange Geld und Hunderte Arbeitsstunden wurden in den Bau des behindertengerechten Waggons investiert.
Eine schöne Stange Geld und Hunderte Arbeitsstunden wurden in den Bau des behindertengerechten Waggons investiert. ©stp

Jubiläums-Hauptversammlung beschloss für heuer den Saisonstart schon am 28. Mai.

Bezau, Mellau. Auf eine erfolgreiche Saison 2010 mit insgesamt 48.200 Fahrgästen (etwa 100 mehr als in der Saison 2009) konnte der Bregenzerwälder Museumsbahn-Verein bei seiner 25. Jahreshauptversammlung in der Mellauer Sonne zurückblicken.
Das lag, so der wiedergewählte Obmann Hans Meusburger, in erster Linie an den Steigerungen bei den Sonderfahrten und bei den inzwischen am Plafond angelangten Nikolausfahrten. Rund 6500 erwartungsvoll gestimmte Kinder und Begleitpersonen waren dabei im Advent mit dem Bähnle unterwegs und “es gibt bereits jetzt wieder zahlreiche Vorbestellungen, denn die Nachfrage ist nach wie vor enorm – und mehr Fahrten als jetzt schon geht einfach nicht”, so Jakob Bobleter.
“Saisonverlängerung”
Die starke Nachfrage hat den Verein auch bewogen, mit einer Tradition zu brechen: “Üblicherweise ist Pfingsten Saisonstart. Da dieser Termin aber heuer außergewöhnlich spät ist, starten wir schon zwei Wochen früher, am 28. Mai”, erläutert Bobleter. Auch das ist im Vergleich mit früheren Jahren relativ spät, Mitte Mai wäre ideal, “aber wir hoffen, dass wir durch diese ,Saisonverlängerung’ vor allem bei Sonderfahrten punkten können.”
Neues Angebot
Dass Pfingsten heuer so spät ist, hat auch sein Gutes, denn in der Remise wird derzeit noch eifrig gewerkt, um das neue Angebot der Museumsbahn flott zu bekommen. “Seit mehr als einem Jahr arbeiten wir an einem Spezialwaggon für Behinderte, speziell für Rollstuhlfahrer. Im Vorjahr haben wir dafür ein Fahrgestell gekauft und adaptiert, jetzt wird der Wagen aufgebaut.”
Engagement wächst
Zufrieden ist die Vereinsführung auch mit der Mitgliederentwicklung. Seit Jahren hält sich der Stand konstant knapp unter 400, was aber erfreulich ist, ist der Umstand, “dass sich die Zahl der aktiven Mitglieder, die bereit sind, beim Betrieb der Bahn, aber auch bei den Arbeitseinsätzen zum Erhalt des Fuhrparks, der Trasse usw. mitzuhelfen. Derzeit können wir uns auf etwa drei Dutzend Aktivisten stützen und das ist natürlich sehr wertvoll, damit sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt und niemand überfordert wird, denn eigentlich soll das Ganze ja auch Spaß machen.” VN-STP

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