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Mundart - ein wertvolles Gut

Hervorragend gestaltet war die Matinee "mundartMAI" im Lustenauer Reichshofsaal.
Hervorragend gestaltet war die Matinee "mundartMAI" im Lustenauer Reichshofsaal. ©Bernhard Tost
Spannung und sprachlichen Genuss gab es beim "mundartMAI" im Reichshofsaal.
"mundartMAI" - Matinee im Reichshofsaal 1.Mai 2012

Lustenau. Phantastische Parabeln, Erzählungen und Dichtungen, genau die Beobachtungen, geheimnisvoll bisweilen die Schlüsse, und alles virtuos gefasst in funkelnden Dialekt. Veronika Hofer “kroomat i alta Erinneriga” auf der Fahrt von Dornbirn nach Lustenau. In “heona und deona” berichtet Berta Thurnherr aus Diepoldsau von den wechselvollen, oft kuriosen Beziehungen der Leute zwischen den beiden Rheingemeinden. Die in Schruns lebende Lustenauer Mundartdichterin Helene Rüdisser gab in ihren lyrischen Texten beredt Zeugnis von der Weisheit des Lebens: “Luschtfunarin” und “Funarluscht”.

Johannes Grabher, Enkel des weithin bekannten Lustenauer Heimatdichters “Hannes Grabher”, las aus den Werken seines Großvaters und sorgte zunehmend für Sprachlosigkeit. So gebannt waren die Zuhörer von der feinsinnigen Art seiner Erzählkunst aber auch von der musikalischen Interpretation durch Goran Kovacevic, dass sie Wort und Melodie lieber im Stillen verklingen ließen. Durchaus liebenswert auch die “Pappköpfe” (Werner Hagen, Angelika und Hans Baur) mit ihrem Stabpuppenkabarett, die den “Schnorrawaggler-Orden” heraufbeschworen.

Unter den zahlreichen Gästen die Moderator Ulrich Gabriel “Gaul” begrüßen konnte, befanden sich Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann, Bürgermeister Kurt Fischer mit Frau Beate und Kulturreferent Daniel Steinhofer mit Gattin Barbara. Es bleibt zu empfehlen auf die Begabung der Autoren zu achten, damit die Qualität der bislang hervorragend besetzten Matineen nicht verwässert wird.    

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