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Mubarak warnt vor "Verzweiflung"

Der ägyptische Präsident Mubarak hat beim Treffen mit seinem italienischen Amtskollegen Ciampi einem gemeinsamen Einsatz zur Bekämpfung der „Verzweiflung“ aufgerufen, die den internationalen Terrorismus nährt.

zu Beginn seines zweitägigen Besuchs in Rom sprach Mubarak den Eltern der beiden jungen italienischen Schwestern Jessica und Sabrina Rinaudo sein Beileid aus. Sie waren beim Anschlag auf das Hilton-Hotel in Taba am Donnerstag ums Leben gekommen.

„Dieser Anschlag hat bewiesen, wie stark die Einheit der Menschen im Kampf gegen den Terrorismus ist“, meinte Mubarak in Bezug auf den Einsatz israelischer Rettungseinheiten in Taba. Er beteuerte seinen Vorschlag aus dem Jahr 1996, eine große internationale Konferenz gegen den Terrorismus unter der Leitung der UNO zu organisieren. „Die Welt braucht eine globale Strategie des Dialogs als Alternative zur Gewalt“, sagte der ägyptische Präsident. Mubarak drängte in diesem Zusammenhang auch auf ein Ende der „Besatzung der palästinensischen Gebiete“, was zu „Frieden und Stabilität“ im Nahen Osten führen könnte.

Nach seinem Treffen mit Ciampi führte Mubarak Gespräche mit Senatspräsident Marcello Pera. Am Dienstag soll der ägyptische Präsident den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi treffen. Es handelt sich um Mubaraks erste Auslandsreise seit den Anschlägen auf der Sinai-Halbinsel, bei denen über 30 Personen ums Leben kamen.

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