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Motorenbauteile-Produzent baute 50 Mitarbeiter ab

Rankweil - Der Vorarlberger Motorenbauteile-Hersteller Mahle-König KG GmbH & Co KG hat seit Ende September rund 50 Mitarbeiter abgebaut.

Geschäftsführer Karlheinz Langner begründete die Kündigungen mit der momentanen Entwicklung in der Branche. “Wir sind kein klassischer Automobilzulieferer, sondern beliefern die Freizeitindustrie, aber auch uns trifft es”, sagte Langner. In Bezug auf das nächste Jahr gebe es eine große Ungewissheit.

Für 2009 wollte Langner keine Prognose abgeben. Es könne sein, dass man 20 bis 30 Prozent des Umsatzes verliere, schloss der Geschäftsführer weitere Kündigungen im nächsten Jahr nicht aus. Bei den in den vergangenen Wochen freigesetzten Mitarbeitern handle es sich überwiegend um angelernte Kräfte.

Geschäfte, Umsatz und Auftragseingang seien nicht so, wie sie sein sollten. “Wir machen heuer zwar noch ein leichtes Umsatzplus, für das erste Quartal gibt es aber bereits Rückgänge. Unsere Kunden wissen nicht, wie es weitergeht”, sagte Langner. Heuer werde der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 53 auf rund 58 Mio. Euro steigen.

Mahle-König entwickelt und produziert Kolben, Kolbenringe, Zylinder und Zylinderköpfe, Hauptabnehmer ist die Freizeitindustrie. Der Großteil der Produkte wird laut Langner in die USA exportiert, dort sei der Einbruch “aber noch nicht so gravierend”. Derzeit sind bei Mahle-König mit Sitz in Rankweil (Bezirk Feldkirch) etwa 440 Personen beschäftigt.

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