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Most leidet kaum unter schwacher Obsternte in Vorarlberg

Der Most leidet kaum unter der schwachen Obsternte.
Der Most leidet kaum unter der schwachen Obsternte. ©VOL.AT/Rauch
Während Schnapsbrenner unter der mageren Birnen-Ernte leiden, dürfen Most-Freunde aufatmen. Die Ernte sei heuer besser als vergangenes Jahr gewesen, bestätigen die Produzenten.
Zu Besuch in der Mosterei Rick

Vor allem Schnapsbrenner leiden unter der heurigen Obsternte. Unter dem Frost Ende April und dem verregneten Juni litten in den Tallagen vor allem  die frühblühenden Birnen und anderes Schnapsobst. Gerade bei den wenigen Marillen im Ländle und und nicht überdachten Kirschen fällt heuer die Ernte mager aus. In Fraxern müsse man teilweise von einem Totalausfall sprechen, auch die Williamsbirne müsse man suchen gehen, berichtet Ulrich Höfert von der Landwirtschaftskammer.

Frost und Regen

Dabei war der Blütenansatz diesen Frühling noch recht vielversprechend. Der Frost im April verhinderte jedoch eine Befruchtung der Blüten und auch der Regen verhinderte den erwarteten starken Fruchtbehang. Bei den Kirschen sorgte vor allem der Regen für Ausfälle, bei nicht überdachten Anlagen verbreiteten sich Pilzkrankheiten und die Kirschessigfliege. Die Zwetschken entwickelten sich hingegen gut, erklärt Höfert.

Wenig Abschläge bei Mosternte

Die magere Ernte schlägt sich in weniger Schnaps aus heuriger Produktion nieder. Bei der später blühenden Subira darf man wohl mit einer durchschnittlichen Ernte rechnen. Besser ist die Situation jedoch beim Most. “Schlussendlich haben wir genug zusammengebracht”, ist der Sprecher der Vorarlberger Mostsommeliers Bertram Nachbaur zufrieden. Die fehlenden Birnen habe man durchaus bemerkt, auch die Ernte an Streuobst von Hochstammbäumen sei heuer schwächer ausgefallen.

Qualität litt nicht unter nassem Sommer

Die Apfelernte hat diesen Sommer aber nicht so stark gelitten wie die anderer Obstsorten. Auch die Qualität der Ernte wie auch des gewonnenen Mosts sei gut, sieht Nachbaur ein gutes Ergebnis der heurigen Mostproduktion. Armin Dzafo von der Mosterei Rick in Dornbirn spricht sogar von einem überdurchschnittlichen Ertragsjahr, die Apfelernte sei aus seiner Sicht besser ausgefallen als noch 2015. Höfert sieht im gesamten Land jedoch einen Rückgang, die Ernte sei gut fünf Prozent kleiner als die im vergangenen Jahr – die ebenfalls nicht berauschend war. Der Most werde jedoch nicht darunter leiden, versichern Nachbaur und Dzafo.

Zu Besuch in der Mosterei (2015)

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