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Moskau: U-Bahn-Unglück verlief glimpflich

In der russischen Hauptstadt Moskau ist am Sonntag ein Teil eines U-Bahn-Tunnels eingestürzt. Verletzt wurde aber glücklicherweise niemand, wie die Behörden mitteilten.

Ein Sprecher des Notfallministeriums, Viktor Belzow, erklärte, zwischen den Metro-Stationen Sokol und Woikowskaja sei ein Teil der Betondecke auf einen Zug gestürzt, der dadurch in Brand geraten sei. Rettungskräfte hätten aber alle Passagiere in Sicherheit bringen können.

Zahlreiche Feuerwehren und Rettungswagen eilten sofort zum Unglücksort. Der U-Bahn-Betrieb auf der Strecke wurde eingestellt.

Wie der Leiter der Moskauer Metro, Dmitri Gajew, erklärte wurde das Unglück durch Bauarbeiten in der Nähe ausgelöst. Arbeiter, die eine Plakatwand aufgestellt hätten, hätten dabei Pfeiler zur Abstützung der Decke beschädigt, berichtete die Nachrichtenagentur ITAR-Tass. Der Betrieb auf der U-Bahn-Strecke werde am Montag wieder aufgenommen, erklärte Gajew.

„Die Evakuierung ist abgeschlossen. Es gab keine Verletzten“, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Zwei Einsatzgruppen würden die Unglücksstellen nun räumen.

Das öffentliche Nahverkehrsnetz in Moskau ist stark frequentiert. Am Wochenende nutzen in der Regel jedoch deutliche weniger Menschen die U-Bahnen.

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