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Mordverdächtigter schweigt sich aus

Der Tatverdächtige im St.Galler Tötungsdelikt, dem zwei Frauen im Alter von 50 und 81 Jahren zum Opfer fielen, leidet möglicherweise unter psychischen Störungen.

Er hat auf spezifische Fragen der Untersuchungsorgane bisher keine Aussagen gemacht und verbleibt in Untersuchungshaft.

Der 21-jährige Mann, Sohn und Enkel der beiden Opfer, war am vergangenen Samstag in Genf verhaftet worden. Er steht unter dem dringenden Verdacht der mehrfachen Tötung. Beim Tatverdächtigen bestünden Hinweise auf psychische Störungen. Er habe bisher keine Aussagen gemacht, welche die Zeit zwischen dem vergangenen Dienstag und dem Zeitpunkt des Auffindens der beiden Leichen am Freitagmorgen beträfen, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Montag mit. Weitere Angaben wurden aus untersuchungstaktischen Gründen vorerst nicht gemacht.

Die 50-jährige Mutter und die 81-jährige Großmutter des jungen Mannes waren am vergangenen Freitagmorgen im Einfamilienhaus der älteren Frau erschossen aufgefunden worden. Unmittelbar neben den Leichen lag ein Sturmgewehr der Armee. Nach Angaben eines Sprechers der St. Galler Kantonspolizei handelt es sich dabei um die persönliche Waffe des 21-Jährigen und auch um die Tatwaffe.

Der Mann hatte seinen Wohnsitz im Bündnerland aufgegeben und war für einige Tage bei seiner Großmutter eingezogen. Der Wagen seiner Mutter wurde am späten Samstagvormittag in Zürich gefunden. Bei seiner Festnahme in der Westschweiz war der 21-Jährige in einem schlechten gesundheitlichen Zustand.

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