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Mordfall Marul: Täter in Anstalt

"Mein Mandant ist mit der Einweisung in eine psychiatrische Klinik einverstanden", teilte Rechtsanwalt Stieger mit. Psychische Probleme hätten den mutmaßlichen Täter Engelbert D. zu dieser Einsicht bewegt.

Im Jänner dieses Jahres erschlägt der Ludescher in der Pension “Alpenfrieden” in Marul die 75-jährige Pensionswirtin Anneliese S. im Streit. Bereits zuvor hatten die beiden sich mehrfach gestritten, am 24. Jänner eskaliert die Situation: mit einem geschnitzten, zwei Kilo schweren Miniaturbrunnen schlägt der Mann der Wirtin mehrfach auf den Kopf. Die Frau stirbt an den Kopfverletzungen, Engelbert D. gesteht die Tat.

Anklage erhoben

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat in diesen Tagen Mordanklage gegen den 42-jährigen Lebenskünstler erhoben. “Für die Staatsanwaltschaft steht fest, dass es sich um Mord, nicht um Totschlag handelt”, so der leitende Staatsanwaltschaft Dr. Franz Pflanzner. Doch der Anwalt des Angeklagten sieht die Sache anders, er will versuchen, dass sein Mandant nur wegen Totschlags verurteilt wird. Grund: Engelbert D. habe die Frau in einer Affekthandlung erschlagen. Bei einer Verurteilung wegen Mordes drohen dem Angeklagten zehn bis zwanzig Jahre Haft. Wird er wegen Totschlag verurteilt, könnte er mit fünf bis zehn Jahren davon kommen.

Der Prozess wird voraussichtlich bereits in den nächsten Wochen beginnen, noch bis Mitte nächster Woche kann der Anwalt Rechtsmittel gegen die Anklage einlegen.

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