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Mordfall in Hohenems

Hohenems - Wie erst am Dienstag bekannt wurde, ist es in der Nacht auf den 21. März in der Wohnung zu einem tödlichen Streit gekommen. Ein 27-jähriger Mann hat seinen 26-jährigen Kontrahenten offenbar im Streit erwürgt.

“Die Ermittlungen ergaben, dass es um eine Frau ging. Beide Männer waren offenbar an ihr interessiert”, so Hardy Tschofen, Leiter des LKA Vorarlberg. Die Tat ereignete sich in der Wohnung des Opfers. Beide Männer sind als Suchtgiftkonsumenten polizeibekannt. Vermutet wird, dass die Männer unter Drogeneinfluss in Streit gerieten, dabei verprügelte der 27-Jährige seinen Kontrahenten und erwürgte ihn anschließend. In der Nacht auf Mittwoch rief der Tatverdächtige dann einen Notarzt an, der die Polizei verständigte. Der Mann wurde am Tag darauf in Untersuchungshaft genommen. Bei dem Fall handelt es sich bereist um den dritten Mord in diesem Jahr.

Der Tatverdächtige hat nach Angaben von Hardy Tschofen, dem Leiter des Landeskriminalamts, am Dienstag gestanden, das 26-jährige Opfer mit Fäusten geschlagen und gewürgt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Mordes. Gegen den 27-Jährigen wurde Untersuchungshaft verhängt, er befindet sich laut Tschofen derzeit im LKH Rankweil (Bezirk Feldkirch).

Nach Angaben von Tschofen sind die beiden Männer dem Suchtgiftmilieu zuzuordnen. Ob eine Alkoholisierung oder eine Beeinträchtigung durch Drogen vorlag, wisse man derzeit aber noch nicht. Das müssten die weiteren Untersuchungen zeigen.

Zum Motiv sagte der Leiter des Landeskriminalamts, dass die zwei Männer offenbar um dieselbe Frau gebuhlt haben. Eine Beziehung eines der beiden Männer zu der Frau habe aber nicht bestanden.

Die derzeitige Anhäufung von Mordfällen in Vorarlberg – es handelt sich um das dritte Delikt im heurigen Jahr – kann sich Tschofen nicht erklären. „Ich hoffe aber, dass es auf lange Sicht der letzte Fall war“, so Tschofen.

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