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Montforthaus Feldkirch: Arbeiten an der "Schönheit" laufen auf Hochtouren

Hier entsteht die "architektonische Schönheit", das neuen Montforthaus, im Herzen Feldkirchs.
Hier entsteht die "architektonische Schönheit", das neuen Montforthaus, im Herzen Feldkirchs. ©VOL.AT/Bergauer
Feldkirch - Die Bauarbeiten am neuen Montforthaus in Feldkirch laufen auf Hochtouren. Bis Ende 2014 soll das 40-Millionen-Projekt fertiggestellt sein. Wir trafen Gesamtbauleiter und Stadtbaumeister zum Gespräch. 
Mödlagl im Interview
Haßler im Interview
Bauarbeiten am neuen Montforthaus

Im Oktober des letzten Jahres haben die Abrissarbeiten am alten Montforthaus begonnen. Mittlerweile befindet sich eine riesige Baugrube, wo einst die sozialen und kulturellen Höhepunkte der Region stattgefunden haben. Hier hämmern, schrauben, schneiden und schweißen zahlreiche Handwerker jener Vorarlberger Baufirmen, die den Zuschlag zu dem knapp 40 Millionen Euro teueren Mammutprojekt erhalten haben. Gesamtbauleiter Michael Haßler zeigt sich zufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten: “Wir liegen derzeit innerhalb des Terminplanes”. Der Winter habe keine wesentliche Behinderung dargestellt, die Eröffnung um Spätherbst 2014 dürfte gesichert sein.

“Architektonisch eine Schönheit”

Freilich handelt es sich hierbei um eines der aufwändigsten Projekte, die Haßler bisher zu betreuen hatte: “Es ist bautechnisch eine Herausforderung, innerhalb dieser kurzen Zeit ein dermaßen kompliziertes Gebäude zu erstellen.” Worin diese Komplexität besteht, beschreibt er folgendermaßen: “Das Gebäude hat sehr viele Schrägen, sehr viele Rundungen, sehr viele Niveaus. Es ist architektonisch eine Schönheit, aber genau deshalb auch eine Herausforderung.” Die Kosten für die “Schönheit” werden zu einem Großteil von der Stadt getragen, rund 12 Millionen steuert das Land Vorarlberg bei. Zusätzlich zu den 40 Millionen für das Gebäude kommen noch etwa 3,6 Millionen für die Außenanlagen.    

Multifunktionalität und Umweltverträglichkeit

Schon in der Vergangenheit sei das Montforthaus als Veranstaltungsort von besonderer Bedeutung für die Region gewesen, meint Stadtbaumeister Gabor Mödlagl. Mit den neuen Schwerpunkten im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich “wird das Montforthaus auch in Zukunft in Vorarlberg eine wesentliche Rolle einnehmen können.” Das Zauberwort dabei heißt “Multifunktionalität”: “Wir sind in der Lage, in mehreren Räumen gleichzeitig Veranstaltungen durchzuführen auf einem höheren technischen Standard.” Außerdem legt Mödlagl großen Wert auf die Umweltverträglichkeit des Bauvorhabens. So wird die Wärme- und Kälteversorgung über Grundwasserwärme bewerkstelligt. Bis zu 50 Prozent des Energieverbrauchs soll auf diese Weise eingespart werden. (MST)

Gesamtbauleiter Michael Haßler

 

Stadtbaumeister Gabor Mödlagl

 

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