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Monitoring im Naturschutzgebiet wird fortgesetzt

Naturjuwel Bodenseeufer
Naturjuwel Bodenseeufer
1991 wurden das Mehrerauer Bodenseeufer und der Mündungsbereich der Bregenzerach zum Naturschutzgebiet erklärt.

In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat man die dortige Entwicklung von Flora und Fauna eingehend verfolgt. Wie Bürgermeister DI Markus Linhart nach der Stadtratssitzung am 24. April 2012 mitteilte, soll das auch in Zukunft so sein. Damit beauftragt wurde wiederum das Bregenzer Umweltbüro Grabher, und zwar unter der Voraussetzung, dass die jährlichen Gesamtkosten – das sind 9.480 € – zur Hälfte vom Land übernommen werden. Das genannte Ingenieurbüro für Ökologie wird neben der Bregenzer­ach-Mündung vor allem auch die Strandrasengesellschaften im Seeuferbereich untersuchen und die Ergebnisse in einem umfassenden Jahresbericht dokumentieren. Außerdem soll es – speziell im heurigen Jahr – eine genaue Erfassung des Amphibienbestandes geben. Die Kosten dafür betragen 2.160 €, wobei auch hier von einer 50 %-igen Beteiligung des Landes ausgegangen wird.

Das Mehrerauer Seeufer wurde in den Jahren 2002 bis 2005 mit hohem Aufwand und unter der Beteiligung der EU sowie des Bundes und Landes von der Stadt renaturiert. Es ist heute Teil eines 130 ha großen Gebie­tes, das aufgrund des Vorkommens seltener Tier- und Pflanzenarten wie etwa des „Bodenseevergissmeinnichts“ den Natura-2000-Schutz der Europäischen Union genießt.

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