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Monatelange Technik-Panne kostet OMV 175 Mio. Euro

Die Raffinierie stand von Juni bis Oktober still
Die Raffinierie stand von Juni bis Oktober still ©APA/OMV (Themenbild)
Die teilstaatliche börsennotierte OMV hat heute in ihrem Trading Update für das 4. Quartal bekanntgegeben, dass das technische Gebrechen und der monatelange Stillstand in der Raffinerie Schwechat im Sommer des vergangenen Jahres einen Versicherungswert von 175 Mio. Euro verursacht habe. "Dieser Betrag wird in dem CCS Operativen Ergebnis vor Sondereffekten in Q4/22 berücksichtigt. Allerdings wird dies erst im Jahr 2023 cash-wirksam werden", teilte der Öl- und Gaskonzern mit.

Weiters hieß es zur Bilanz für das Jahr 2022 bzw. zum Ausblick für heuer: "Basierend auf den vorläufigen Finanzkennzahlen, erwarten wir aus der Solidaritätsabgabe in Österreich eine negative Auswirkung von rund 150 Mio. Euro für das Jahr 2022. Dies wird erst im Jahr 2023 cash-wirksam werden."

Die Solidaritätsabgabe von 33 Prozent auf Gewinne, die 20 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen vier Jahre lagen, ist eine Initiative der EU und wurde Ende September 2022 verkündet. Mit dem Geld sollen Entlastungen für Bürger und Unternehmen finanziert werden.

Rückblickend auf das letzte Quartal des Vorjahres hält das Wiener Unternehmen fest, dass der Geschäftsbereich Gas & Power der OMV Petrom wesentlich von Regulierungen betroffen gewesen sei, welche Preisbeschränkungen und Überbesteuerung für das Gas- und Stromgeschäft beinhalteten. "Als Konsequenz erwarten wir für das operative Ergebnis vor Sondereffekten von Gas & Power Osteuropa ein nur marginal positives Ergebnis", so die OMV in einer Aussendung.

(APA)

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