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Möllemann-Akte vorerst versiegelt

Die Justiz kann Unterlagen aus Liechtenstein für ihre Ermittlungen gegen den ums Leben gekommenen früheren FDP-Politiker Jürgen Möllemann vorerst nicht auswerten.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf, Johannes Mocken, sagte am Mittwoch, die Unterlagen aus Liechtenstein seien versiegelt worden, da ein Mitarbeiter der Firma Curl AG Beschwerde eingelegt habe. Es könne noch Monate dauern, bis das Beschwerdeverfahren abgeschlossen sei. Die Unterlagen hätten bisher nicht gesichtet werden können.

Nach Presseberichten soll Möllemann zeichnungsberechtigt für Konten der Curl AG gewesen sein. Das deutsche Magazin „Stern“ schrieb, nach dem Export von Fuchs-Spürpanzern aus Deutschland 1991 nach Saudiarabien seien 3,9 Millionen Schweizer Franken (rund 2,5 Mio Euro) von der Curl AG an die Firma WebTec Möllemanns in Düsseldorf geflossen.

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