Mohren ließ die Korken knallen

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Beim vierten Brau-Silvester des Dornbirner Traditionsunternehmens herrschte regelrecht Silvesterstimmung. Zahlreiche prominente Gäste strömten zur Mohrenbrauerei und feierten den Abschluss der Biersaison  und hießen die neue Saison willkommen.
Mohren-Fest war ein Hit

Der Brau-Silvester 2015 am vergangenen Samstag, den 26.09.2015, war vielen VorarlbergerInnen ein Besuch wert. Den Rahmen bot das eigens für diesen Anlass in ein Festgelände verwandelte Lager- und Hofareal der Brauerei.

Beim traditionellen Fassanstich überzeugten heuer nicht nur Politiker und Stadtvertreter das Publikum. Der frisch gekürte 1. Mohren Fassmeister, der Dornbirner Christian Maier, eröffnete gemeinsam mit dem Dornbirner Vizebürgermeister Martin Ruepp und Landeshauptmann Markus Wallner feierlich das Spektakel.

Moderatorin Heike Montiperle führte den ganzen Tag durch ein stimmungsvolles Bühnenprogramm, unter anderem mit den vier Dornbirner Musikkapellen.

Brau-Silvester Bier
Neben zünftigen Speisen und den Mohren-Bierklassikern, wurde den Gästen die neueste Kreation aus der Creativ Brauerei vorgestellt: das Mohren Mandarin Weizen, Brau-Silvester-Bier 2015. Das spritzige Bier mit dem Geschmack sonnengereifter Mandarinen und dem typischen Bananen-Geruch stieß beim Publikum auf große Begeisterung.

„Einmal mehr haben unsere Brauer ein geschmackliches Highlight gebraut. Das Weißbier ist ein erfrischendes Geschmackserlebnis mit feinen Noten nach Mandarine und dichtem Hopfenaroma. Es ist ab sofort im Mohren Lädele erhältlich“, so der Geschäftsführer der Mohrenbrauerei, Heinz Huber.

Sonderausstellungen rund um die Gastronomie
Ganz im Zeichen der Gastronomie standen die Ausstellungen des diesjährigen Brau-Silvesters.
„Vom historischen Fass zur neuzeitlichen Theke“ und Gasthausgeschichten „Wend se Wi, wendr Bier oder wid Most?“, welche vom Arbeitskreis Vorarlberger Kommunalarchive erstellt wurden, lauteten die Titel der beiden Glanzpunkte.

„Bis heute ist der generelle Funktionsablauf der Schankanlagensysteme immer noch fast der Gleiche wie vor hunderten von Jahren. Aber die Materialien und Qualität der Anlagen haben sich enorm verändert. Der Ausschank ist ein wichtiger Vorgang, der über die Qualität des Bieres mitentscheidet. So haben wir uns entschlossen, das Thema mit dieser Ausstellung zu verdeutlichen“, so Huber.

Beide Ausstellungen sind noch bis zur langen Nacht der Museen am 3. Oktober geöffnet.

Feierliche Scheckübergabe
Heuer durften sich gleich zwei engagierte Sozialvereine über die Übergabe eines Schecks im Wert von je EUR 1,500,- freuen: vom Blinden- und Sehbehindertenverband Vorarlberg, Obmann Dieter Wolter und vom Vorarlberger Landeszentrum für Hörgeschädigte, Direktorin Andrea Jonach nahmen die Spende dankend entgegen.

Hintergrund zum Brau-Silvester
Vor hunderten von Jahren gab es ein Herstellungsverbot für Bier im Sommer, da die Hitze dem Bier stark zusetzte und es oft verdarb. Damals gab es nur Natureis zur Kühlung. Die Biersaison erstreckte sich somit von Anfang Oktober bis Ende April, je nach Witterung. Die Keller waren im März/April hoffentlich vollgefüllt, damit genügend Bier bis August/September vorhanden war. Ab Oktober konnte dann wieder gebraut werden. So wurde das Bier- und Bilanzjahr mit 30. September abgeschlossen und dies zum Anlass genommen, das vergangene Braujahr zu feiern.

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