Mobilität statt Autoverkehr

"Mobil im Ländle" - so heißt das neue Verkehrskonzept, das Landesrat Manfred Rein und Projektleiter Christian Rankl gestern im Landhaus vorgestellt haben.  Konzept Maßnahmen

Der umfangreiche Katalog umfasst mehr als 200 Seiten und soll als Verkehrsplanungs-Leitlinie für die nächsten zehn Jahre dienen. Zu den geplanten Veränderungen im Straßennetz zählen eine Verbindung zwischen unterem Rheintal und der Schweiz und eine Entlastungslösung für Feldkirch. Mit dem Bau der zweiten Pfändertunnelröhre wird noch im Frühjahr begonnen.

Rein und Rankl haben für die Zukunft konkrete Ziele. Der Anteil der Pkw-Lenker auf Vorarlbergs Straßen soll bis 2015 um sechs Prozentpunkte gesenkt werden. Diese sechs Prozent sollen sich nach der “3-2-1-Formel“ auf andere Verkehrsmittel verteilen: Die Experten hoffen auf drei Prozent mehr Radfahrer, zwei Prozent mehr ÖPNV-Nutzer und ein Prozent mehr Pkw-Mitfahrer.

Anschlüsse erweitern

Auch die Rheintalautobahn taucht im neuen Verkehrskonzept auf. Sie soll zu einer „Stadtautobahn“ ausgebaut werden. Ziel ist, zusätzliche und erweiterte Anschlussstellen zu schaffen. „Nach unseren Vorstellungen soll der Verkehr auf der A14 noch dichter werden. Tempo 130 für Pkw wird zu Stoßzeiten dann wohl nicht mehr zu schaffen sein“, so Projektleiter Christian Rankl. Die Möglichkeit, Wege und Straßen in Vorarlberg vornehmlich durch Tunnel zu entlasten, sieht Landesrat Rein nicht gegeben: „Man kann nicht überall Tunnel bauen. Sonst ist das Land irgendwann so durchbohrt wie Schweizer Käse“. Die Basis für „Mobil im Ländle“ bildet das Verkehrskonzept von 1992.

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