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Mobilitätsverhalten in Stadt und Land gleicht sich an

©ÖBB
Bregenz. Dass in Vorarlbergs Städten mehr umweltfreundliche Verkehrsmittel genutzt werden als in den ländlichen Regionen, überrascht nicht. Dass aber in Vorarlberg die Unterschiede zwischen Stadt und Land kleiner sind als im Rest von Österreich, schon.

In Vorarlbergs Städten werden mehr umweltfreundliche Verkehrsmittel genutzt als in den Regionen. Aber in Vorarlberg sind die Mobilitätsunterschiede zwischen Stadt und Land kleiner als im Rest von Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt.

Land Vorarlberg, Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und ÖBB haben am Montag den Startpunkt für den Mobilitätspreis Vorarlberg 2016 gesetzt. Gesucht werden vorbildliche Projekte für eine umweltfreundliche Mobilität in den Städten und in den Regionen. “Ich freue mich auf viele kreative Ideen rund um die Themen: Zu Fuß gehen, Radfahren, Öffentlicher Verkehr, Carsharing, E-Mobilität”, sagte Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.

Vorbild Wien

“Wir wollen das – nach der Millionenstadt Wien – beste öffentliche Verkehrsnetz in Österreich anbieten”, sagte der Landesrat: “Bisher ist man auf einem guten Weg dahin. Im Zuge der Bahnhofsoffensive werden mehrere Bahnhöfe, Haltestellen und Bahnhofsvorplätze in Vorarlberg umgebaut und neugestaltet. Moderne und barrierefreie Zugänge, die ein stufenloses Einsteigen in die Züge ermöglichen tragen zum Komfort der Fahrgäste bei.”

Die Bahn ist das Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs im Land, führte Rauch weiter aus: “Wer aus dem Zug oder der S-Bahn aussteigt, soll bequem das Fahrrad auf dem Fahrradabstellplatz, den Bus in die Region oder das Auto auf dem Carsharingparkplatz erreichen können.”

Pro Tag fahren 46.000 Menschen mit dem Zug

“Das Mobilitätsverhalten wird stark vom bestehenden Angebot und die Qualität der Leistung beeinflusst. Hier spielen das Land Vorarlberg und die ÖBB wie bei einem guten Doppelpass im Fußball eng und gut zusammen. Vorausschauende Verkehrspolitik gepaart mit qualitativ guter Leistung bringt die Kunden auf Schiene, deshalb haben sich seit 2007 unsere Fahrgastzahlen mehr als verdoppelt. Heute sitzen jeden Tag rund 46.000 Kunden in den S-Bahn Zügen, Tendenz steigend”, so Gerhard Mayer, Regionalmanager des ÖBB-Personenverkehrs in Vorarlberg.

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Städter sind umweltfreundlicher unterwegs

Die Unterschiede zwischen dem Mobilitätsverhalten in den Städten und den dünner besiedelten Regionen sind vorhanden, aber in Vorarlberg nicht so groß wie in anderen Bundesländern, stellte VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Der VCÖ hat vorhandene Mobilitätsdaten von Statistik Austria und dem Land Vorarlberg analysiert. In den peripheren Gemeinden Vorarlbergs werden 42 Prozent der Alltagswege umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, in Feldkirch sind es 55 Prozent und in Bregenz 60 Prozent.

VCÖ-Mobilitätspreis 2016

Der VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg steht unter dem Motto “Mobil in Stadt und Land” und wird in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und den ÖBB durchgeführt und von Rhomberg Bau und dem Verkehrsverbund Vorarlberg unterstützt. Privatpersonen können mit Ideen für eine umweltfreundliche Mobilität in Stadt oder Land teilnehmen. Betriebe, Unternehmen, Gemeinden, Verkehrsunternehmen, Schulen und Fachhochschulen sowie Vereine sind aufgerufen umgesetzte Projekte einzureichen.

Die Lösungsmodelle sind vielfältig und können von Projekten zur Förderung des Gehens und Radfahren über Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr, der Umsetzung von Carsharing oder Bike-Sharing bis zur Elektro-Mobilität gehen. Auch Projekte für eine verkehrssparende Siedlungsentwicklung und zentrumsnahe Einkaufsmöglichkeiten sind wichtig, den Verkehr auf Klimakurs zu bringen und können beim VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg eingereicht werden. Zudem gibt es eine eigene Kategorie für Güterverkehr und Logistik.

Einreichunterlagen gibt es beim VCÖ unter (01) 8932697 oder www.vcoe.at,  Einreichschluss ist der 5. Juni 2016.

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