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Mobile Zukunft

Der Verkehrsverbund Vorarlberg und die Wolford AG wurden beim heurigen Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) unter 91 Projekten Hauptsieger. [28.9.99]

Gesucht waren vorbildliche Projekte, die durch PR- und Werbemaßnahmen das Image des öffentlichen Verkehrs sowie des Gehens und Radfahrens verbessert haben. 14 Initiativen in zwei Kategorien wurden am Dienstag Abend in Wien prämiert.

Wichtige Bausteine
Verkehrsminister Einem meinte bei der Preisverleihung, gute Öffentlichkeitsarbeit sei ein wichtiger Baustein für den Erfolg von Projekten. Damit werde das Image des öffentlichen Verkehrs wesentlich angehoben. “Die Sieger sind richtungsweisende Musterbeispiele für gute Kommunikation in Unternehmen, Gemeinden oder Vereinen. Wir hoffen, dass viele dieser Beispiel zur Nachahmung anregen oder für Innovationsanstösse genützt werden”, meinte VCÖ-Geschäftsführer Dr. Willi Nowak.

Umsteigen schmackhaft machen
Was den Verkehrsverbund Vorarlberg betrifft, hat die Jury das
Projekt “Mobil mit Bus, Bus, Bahn” besonders goutiert. Die einheitliche Tarifgestaltung des Verkehrsverbundes, abgestimmte Verkehrslösungen wie Festspielzug, Discobus, Skizug oder Badebus, das Corporate Design und die PR-Tätigkeit, Daumenkino, Gewinnspielen und
Fahrplan-Versand wurden hervorgehoben.

Der Hauptpreisträger im Bereich “Gehen und Radfahren” ist die Wolford
AG in Bregenz. Mit innovativen Massnahmen wie betriebsinterne
Fahrradleihstation, Fahrradreparatur und Fahrradbörse und der
Bewerbung innerhalb und ausserhalb des Betriebes über Mails, Kurse
und Ausstellungen wurde ein fahrradfreundliches Klima geschaffen.
Fast die Hälfte der Mitarbeitenden kommt heute mit dem Rad in die
Firma.

Von Marianne Mathis

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(Bild: VN)

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