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Mobile World Congress - Täglich 850.000 Android-Geräte aktiviert

Asus stellt in Barcelona sein Padfone vor. Eine Kombination aus Smartphone and Tablet.
Asus stellt in Barcelona sein Padfone vor. Eine Kombination aus Smartphone and Tablet. ©EPA
Die Google-Plattform Android hat den Smartphone-Markt weiter fest im Griff. Jeden Tag werden 850.000 neue Android-Geräte aktiviert, teilte der Internet-Konzern am Montag auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit.

Das sei ein Sprung von 250 Prozent im Jahresvergleich. Weltweit seien nun mehr als 300 Millionen Geräte mit dem Betriebssystem im Einsatz. In den Zahlen sind aber nicht nur Smartphones, sondern auch Tablet Computer und andere Android-Geräte enthalten, die bisher eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Download-Plattform mit Programmen für Android-Smartphones und -Tablets sei binnen eines Jahres von 150.000 auf 450.000 Apps gewachsen. Ein Problem ist allerdings, dass mehrere unterschiedliche Android-Versionen im Umlauf sind. Selbst einige frisch in Barcelona vorgestellten Geräte laufen noch mit Android 2.3 “Gingerbread” statt der neuesten Variante 4.0 “Ice Cream Sandwich”.

HTC stellt neue Android-Smartphones vor

Der Smartphone-Hersteller HTC will sich mit neuen Technologien und leistungsfähigen Geräten im stark umkämpften Markt behaupten. Auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona, die offiziell am Montag beginnt, stellt HTC ein neues Smartphone in drei Modell-Variationen mit Googles Betriebssystem Android vor, die sich durch verbesserte Kamerafunktionen und eine besondere Audioqualität von der Konkurrenz absetzen sollen.

Für bessere Audioqualität war HTC zuletzt eine Partnerschaft mit der Audio-Marke Beates by Dr. Dre eingegangen. Einen Schwerpunkt will das Unternehmen auch auf die Kamera-Fähigkeiten legen. Die Geräte sollen die derzeit beste Kamera bieten, die auf dem Smartphone-Markt verfügbar ist, und auch bei künstlichem Licht bessere Bilder ermöglichen. So soll ein spezielles blaues Glas Störeffekte herausfiltern.

Beim neuen Mobilfunkstandard LTE liefern sich die Smartphone-Hersteller derzeit ein Rennen um die Pole Position. HTC wolle auch in Deutschland in Führung gehen, sagte André Lönne, Deutschland-Chef von HTC, der dpa. In den USA habe HTC das weltweit erste LTE-Gerät mit dem US-Provider Verizon auf den Markt gebracht. Dort hätten Smartphones, die den schnellen Standard unterstützen, im Weihnachtsgeschäft bereits einen Anteil von 10 Prozent erzielt.

In Deutschland werde HTC gemeinsam mit Vodafone in Düsseldorf das erste LTE-Smartphone im März an den Start bringen, am 1. April soll es deutschlandweit verfügbar sein. Sein neuestes LTE-Smartphone One XL bringt HTC allerdings nicht mit nach Barcelona, es soll im Laufe des ersten Halbjahres auf den Markt kommen.

Auch hierzulande dürfte HTC allerdings Gegenwind durch den Rivalen Samsung zu spüren bekommen, der in Barcelona eine Reihe von LTE-Geräten präsentieren will. Sowohl bei Smartphones als auch bei Tablets hatte HTC zuletzt vor allem gegen Samsung deutlich Marktanteile verloren. HTC habe aber ein starkes Jahr 2011 mit über 80 Prozent Wachstum abgeschlossen und sei mit neuen Smartphone-Modellen gut aufgestellt, sagte Lönne.

Auf dem Mobile World Congress, dem führenden Branchentreffpunkt der Telekom-Industrie, werden ab Montag zahlreiche neue Smartphones zu sehen sein. Derzeit sei vor allem im Android-Umfeld die Konkurrenz sehr stark, sagte Lönne. HTC, das einst als Exklusiv-Partner für Microsofts System Windows Mobile groß geworden war, profitiere derzeit vor allem vom starken Wachstum im Markt mit Android-Smartphones. Die Wachstumsdynamik von Windows sei derzeit vor allem in Deutschland deutlich geringer, sagte Lönne.

Neue Sony-Telefone nach Ericsson-Trennung

Nach der Trennung von seinem Partner Ericsson hat der japanische Elektronikkonzern Sony am Sonntag die ersten Smartphones unter der eigenen Marke vorgestellt. Der designierte Konzernchef Kazuo Hirai warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen an seinen Amtsantritt am 1. April. Es gebe zwar schon Änderungen im Management, sagte Hirai in einem Reuters-Interview am Rande des Mobile World Congress in Barcelona. Es werde aber noch einige Zeit dauern, um zu erklären, welche Personen mit welchen Aufgaben betraut würden.

Sony galt in der Unterhaltungselektronik lange als Vorbild, kämpft heute aber mit Verlusten. Mobiltelefone baute der Konzern viele Jahre in dem Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson. Der schwedische Konzern zog sich aber in diesem Monat zurück. Die Sparte heißt nun Sony Mobile Communications. Die beiden Smartphones Xperia P und Xperia U, die das Google -Betriebssystem Android nutzen, sind die ersten, die nur unter der Marke Sony verkauft werden.

Hirai kündigte in dem Interview an, die Mobilfunksparte in den Konzern zu integrieren. Es handle sich zwar um eine eigenständige Firma, sagte der Manager. Die Zusammenarbeit mit dem Konzern müsse aber so transparent und reibungslos vonstattengehen als gebe es nur ein Unternehmen. Hirai und der Chef der Mobilfunksparte, Bert Nordberg, betonten, dass die gleichberechtigte Partnerschaft von Sony und Ericsson Entscheidungen behindert und die Einführung von Produkten verzögert habe. “Ich würde nicht noch einmal einen 50:50-Job machen”, sagte Nordberg, der seit 2009 dem Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson vorstand.

Sony kämpft auf dem Smartphone-Markt mit mächtigen Konkurrenten wie dem US-Konzern Apple, für den das iPhone ein wichtiger Gewinnbringer ist. Auch der koreanische Konkurrent Samsung, der wie Sony auf das Betriebssystem Android setzt, war mit seinen Smartphones zuletzt sehr erfolgreich.

Nokia setzt auf Super-Kamera in neuem Modell

Der schwächelnde Handy-Weltmarktführer Nokia will Kunden mit einer Kamera der Superlative in seinen Telefonen gewinnen. Das neue Smartphone-Modell 808 “PureView” hat einen Bildsensor mit 41 Megapixeln – mehr als die meisten aktuellen Verbraucher-Kameras. Bei Smartphones haben sich aktuell 8-Megapixel-Kameras als Standard durchgesetzt. Die Bildqualität einer Digitalkamera hängt von mehreren Faktoren ab. Die Pixelzahl allein lässt keine Qualitätsaussage zu.

Die “PureView”-Technologie solle in Zukunft in weitere Modelle einziehen, kündigte Nokia am Montag beim Mobile World Congress in Barcelona an. Damit die Bilddateien trotz der vielen Pixel kompakt gehalten werden können, werden die Daten mit spezieller Software bearbeitet. Das Telefon bekommt zudem räumlichen Dolby-Digital-Mehrkanalton.

Seine starke Stellung in den Entwicklungsländern will Nokia mit neuen Modellen verteidigen. Beim Mobile World Congress in Barcelona stellte Nokia am Montag mehrere Telefone der Serie Asha vor, die gegen Konkurrenzgeräte wie günstige Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android antreten sollen. Die Telefone seien “schneller als viele einfachere Androiden”, verkündete entsprechend die zuständige Nokia-Managerin Mary McDowell.

Die Kunden anlocken soll auch eine Auswahl an Diensten unter der Dachmarke “Nokia Life”. So kann man zum Beispiel medizinische Fragen bei einem Call-Center loswerden. Außerdem können Asha-Käufer sich in den ersten zwei Monaten kostenlos 40 Spiele des Anbieters Electronic Arts im Wert von 75 Euro herunterladen. Der populäre Messaging-Dienst WhatsApp ist gleich vorinstalliert – ein weiterer Schlag gegen die Mobilfunk-Anbieter, für die SMS-Gebühren eine sehr wichtige Einnahmequelle sind.

Der Nokia-Konzern steht im Smartphone-Geschäft massiv unter Druck, konnte aber bisher die Führung im gesamten Handy-Markt vor allem dank der Popularität seiner einfachen Telefone in Entwicklungsländern halten.

Microsoft setzt mit Windows Phone auf Asien

Microsoft will mit seiner Smartphone-Plattform Windows Phone verstärkt in asiatischen Ländern wie China wachsen. Dafür werde es das Betriebssystem in einer Vielzahl neuer Sprachen geben, kündigte Microsoft-Manager Terry Myerson am Montag auf dem Mobile World Congress an. Die neue Plattform-Version “Tango” soll deshalb auch weniger anspruchsvoll sein und auf Geräten mit geringer Hardware-Leistung laufen. Ein erstes Modell der neuen Klasse stellte Nokia in Barcelona mit dem Lumia 610 vor. Es kommt mit einem Kampfpreis von 189 Euro im zweiten Quartal auf den Markt.

Das Lumia 610 wird damit das günstigste der derzeit verfügbaren Windows-Phone-Geräte. Bei gleicher Softwareausstattung soll es mit einem reduzierten Speicher von 256 Megabyte auskommen und nutzt einen günstigeren Prozessor von Qualcomm. Es soll auch in Deutschland auf den Markt kommen.

“Wir sehen weltweit einen großen Bedarf an Smartphones für unter 150 Euro”, sagte Microsoft-Manager Achim Berg der dpa. “Das stärkste Wachstum gibt es derzeit unter den preiswerteren Smartphones.” Mit der neuen Wachstumsstrategie habe Microsoft vor allem Länder wie China und Brasilien im Blick. Berg, der einstige Chef von Microsoft Deutschland, verantwortet derzeit sowohl für Windows Phone als auch für die Windows-Plattform das weltweite Geschäft mit den Providern.

Bisher habe es Windows Phones lediglich in fünf Sprachen gegeben, sagte Berg. Vor allem China gilt aber als riesiger Wachstumsmarkt der Mobilfunkbranche. Hier ist beispielsweise Nokia mit seinen einfachen Telefonen traditionell stark aufgestellt. Für Microsoft könnte der Partner nun zum willkommenen Türöffner werden.

Auch das Angebot attraktiver Apps für die Windows Phones will Microsoft weiter ausbauen. In Barcelona stellte das Unternehmen eine neue App für den Internettelefonie-Dienst Skype vor, die ab dieser Woche im Marketplace zunächst als Beta-Version verfügbar sein soll. Die Vollversion für das teilweise kostenlose Telefonieren und Chatten über das Internet werde es ab April geben, kündigte Myerson an. Microsoft hatte Skype im vergangenen Jahr übernommen.

Vor rund zwei Jahren war Microsoft mit Windows Phone gestartet und machte bisher den Hardwareherstellern strikte Auflagen in Sachen Leistung und Ausstattung. Die Geräte, wie auch Nokias Lumia 900 und 800, rangieren im gehobenen Preissegment. Nokia hat als neuer Partner von Microsoft seit dem Start der Lumia-Telefone im November bis zum Jahresende knapp eine Million Windows Phones verkauft.

In den entwickelten Märkten wie Nordamerika und Europa hatte es Microsoft bisher allerdings schwer, sich gegen die starke Konkurrenz von Smartphones mit Googles Android und Apples iPhones zu behaupten. Weltweit sei Windows Phone allerdings weiter auf Wachstumskurs, sagte Berg. “Der Markt ist noch nicht verteilt, es gibt eindeutig noch Platz für einen Dritten.”

In Deutschland hat sich nach jüngsten Zahlen von GfK allerdings Google im vergangenen Jahr mit seinen Android-Smartphones als eindeutiger Marktführer mit einem satten Anteil von 60 Prozent etabliert. Während Apples iOS-Plattform unter den Betriebssystemen nach dem langen Warten auf das neue iPhone leicht rückläufig war und im Jänner 2012 noch auf 21 Prozent kommt, sackte Windows Phone im Vorjahresvergleich um einen Prozentpunkt auf drei Prozent ab. Im gleichen Zeitraum fiel Nokias Marktanteil von 28 auf 9 Prozent. Allerdings ist das neue Lumia 800 mit Windows Phone erst seit wenigen Wochen verfügbar.

Asus: Padfone kommt im April in den Handel

Der taiwanesische Computer-Konzern Asus setzt auf eine Kreuzung aus Smartphone und Tablet, um etablierte Rivalen im Mobilfunkmarkt anzugreifen. Der Verwandlungskünstler mit dem Namen Padfone soll im April auf den Markt kommen, kündigte das Unternehmen aus Taiwan am Montag beim Mobile World Congress in Barcelona an.

Das Padfone ist eine Neuerfindung, bei der ein Tablet mit einem an der Rückseite angebrachten Smartphone kombiniert wird. Auf der CES in Las Vegas hat das Gerät eine Auszeichnung als beste Innovation bekommen.

Eine Version, die den schnellen Mobilfunkstandard LTE unterstützt, werde im dritten Quartal des laufenden Jahres in den Handel kommen, sagte Asus-Chef Jonney Shih.

Das Gerät läuft mit dem neusten Android-Betriebssystem “Ice Cream Sandwich” und ist mit dem leistungsfähigen Chip Snapdragon S4 von Qualcomm ausgestattet. Das Mobilteil hat ein 4,3 Zoll (knapp 11 cm) großes Display. Nach dem Einstecken in die Dockingstation wird die Bilddarstellung automatisch auf den Tablet-Bildschirm übertragen.

Shih zeigte zudem einen Stift, der außer zum Schreiben auf dem Display auch zum Telefonieren genutzt werden kann, weil er ein eingebautes Mikrofon hat. Ein Preis für die Kombi-Erfindung wurde zunächst nicht genannt.

Qualcomm mit Software-Allianz

Chiphersteller Qualcomm macht den führenden Anbietern von Smartphone-Betriebssystemen wie Google und Apple Konkurrenz. Zusammen mit dem Telefonkonzern Telefonica und Firefox-Entwickler Mozilla bringt das US-Unternehmen eine internetbasierte Technologie auf den Markt, mit der sie die Schwellenländer erobern wollen. Die Plattform vereint HTML5 und einige wichtige Elemente der Linux-Technologie. Der Allianz zufolge kann sie auch in Geräte mit einer schwächeren Rechenleistung und damit geringeren Materialkosten eingebaut werden. “Das ist der Weg, die Massen in den Schwellenländern zu erreichen”, sagte Telefonica-Manager Carlos Domingo.

Die Unternehmen stellten das Angebot am Montag auf dem Mobile World Congress in Barcelona vor. Zuletzt haben sich mehrere Anbieter auf dem Software-Markt für Handys versucht, um dem Aufschwung von Googles Android Einhalt zu gebieten. Die meisten scheiterten jedoch an dem Rundumangebot, zu dem auch eine Entwickler-Gemeinde und Apps gehören sollten. HTLM5 bietet dies. Adobe und der größte unabhängige App-Anbieter GetJar haben bereits angekündigt, die neue Plattform zu unterstützen.

(APA)

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