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"Hund hat Fahrkarte gefressen" - Kampf gegen Schwarzfahrer

Mobilbegleiterin bei der Arbeit.
Mobilbegleiterin bei der Arbeit. ©VOL.AT/Markus Sturn
Feldkirch - Alexandra Frostl und Mario Damej sind Mobilbegleiter beim Vorarlberger Verkehrsverbund. Im Interview berichten sie über ihren beruflichen Alltag - und verraten, wie sich Schwarzfahrer aus der Bredouille bringen wollen.
Unterwegs mit Mobilbegleitern
VVV setzt auf Mobilbegleiter

Seit April 2012 ist der Vorarlberger Verkehrsverbund mit Mobilbegleitern unterwegs. Der Clou bei dem neuen Modell: Die Bediensteten sind nicht nur für die Fahrkartenkontrolle zuständig, sondern für das Wohlbefinden der Fahrgäste überhaupt. Dazu gehört etwa die Auskunft über Tarife und Umstiegsmöglichkeiten, Hilfe beim Ein- und Ausladen von Kinderwagen oder Hilfestellung bei der Bedienung der Fahrkartenautomaten. Aber auch die Überprüfung des Zustands von Fahrzeugen und Bushaltestellen gehören zum Aufgabengebiet.

180.000 Kundenkontakte pro Jahr

Das innovative an dem Konzept sei die “Verbindung von Service, Qualität und Fahrscheinkontrollen”, erklärt Mario Damej. Mehr als 180.000 Kundenkontakte seien im Vorjahr zustande gekommen, rund 1.900 Qualitätskontrollen wurden durchgeführt. Zu diesem Zweck waren die fünf Mobilbegleiter in Vorarlberg 11.000 Kilometer pro Monat im Bus unterwegs. Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Das Projekt wurde für den Staatspreis für Marketing nominiert, der im Juni in Wien verliehen wird.

Die Meisten sind einsichtig

Die meisten Schwarzfahrer in Vorarlberg seien übrigens einsichtig, berichtet Frostl. Es gebe aber auch diejenigen, die mit Ausreden versuchten, sich aus ihrer misslichen Lage herauszumanövrieren. “Der Hund hat die Fahrkarte gefressen” gehöre sicher zu den Highlights. Es gibt aber auch andere Gäste: Einmal habe sie ein erwischter Schwarzfahrer gebeten, sich ein wenig zu ihm zu gesellen. Für 40 Euro müsse doch ein wenig mehr drinnen sein als nur eine Fahrkarte, habe der gemeint.

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