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Mobil im Rheintal

Oberleitungsbusse sollen für weniger Verkehr im Rheintal und vor allem in Lustenau sorgen.
Oberleitungsbusse sollen für weniger Verkehr im Rheintal und vor allem in Lustenau sorgen. ©cth
Mobil im Rheintal

Lustenau. Das Projekt “mobil im Rheintal” beschäftigt die Bürgerforumsteilnehmer weiter. Dieter Severin hat sich dazu ausreichend Gedanken gemacht und möchte das Bürgerforum nutzen, um seine Überlegungen zu veröffentlichen.

“Es betrifft zwar nur indirekt Lustenau, aber auch dort sind in meinen Augen Anpassungen nötig. Damit die flankierenden Maßnahmen auch angenommen werden, sollte egal welche Umfahrung gemacht wird, bei den Taktzeiten eine Verbesserung vorgenommen werden”, erklärt er. “Verlassen wir doch den Stunden- oder Halbstundentakt und streben nach dem 20 Minuten oder 15 Minuten Takt. Nur ein attraktiver Takt bringt auch mehr Akzeptanz. Eine Lärm und CO2 Reduktion im öffentlichen Verkehr wäre in meinen Augen mit der Einführung von Oberleitungsbussen möglich und ein Vorteil liegt in der Benutzung des bestehenden Straßennetzes. Ein anderer bei den leiseren Elektromotoren, anstelle von Verbrennungsmotoren, somit auch kein CO2, Severin weiter. Ein weiterer Gedanke ist die Streckenführung. ” Die Gemeinden bzw. Städte (Bregenz – Hard – Fußach – Höchst – Lustenau – Dornbirn – Schwarzach – Wolfurt – Lauterach) werden via Oberleitungsbusse im Ringsystem miteinander verbunden.

Innerorts verkehren die jeweiligen Orts- oder Stadtbusse. Die Hauptstrecke wird in jeder Ortschaft nur an bestimmten Schnittpunkten mit den Orts- oder Stadtbussystem verbunden und ermöglicht es dem Nutzer schnell von A nach B zu gelangen. Ein Umsteigen ist nur notwendig, wenn der Ring verlassen oder auf den Ring gewechselt werden muss”, so Severin. “Das Ringsystem wollte man schon mit der seit Jahrzehnten eingestellten Straßenbahn einführen. Es wurde immer wieder diskutiert, die Straßenbahn im Ringsystem wieder aufleben zu lassen, was allerdings an den Kosten scheiterte. Ein System mit elektrischen Oberleitungsbussen wäre daher um einiges kostengünstiger”, stimmt auch Stefan Bösch zu. Für die Oberleitungsbusse könnte man eigene Spuren machen, damit diese nicht im Stau stecken bleiben. Dies wäre auch sicher nicht so aufwendig wie der Unterbau für eine Straßenbahn.

Diese Busse verkehren im Gegenverkehr, und so käme man kurzfristig in alle Richtungen”, Bösch weiter. “Prinzipiell ist der offene Planungsprozess -Unteres Rheintal- sicherlich zu begrüßen. Allerdings muss sich auch dieser an der Maxime des Umweltschutzes, der Aufrechterhaltung der Lebensqualität und der Nachhaltigkeit orientieren. Der Bau von Hochleistungsstraßen, welche massiv in das Landschaftsbild, die Umwelt und auch die Besitzverhältnisse eingreifen, lässt sich damit keinesfalls vereinbaren”, meldet sich auch Klaus Hagen zum Thema. “Es ist längst an der Zeit endlich auf alternative, bessere Lösungen zu setzen. Das heißt, ein massiver Ausbau des bestehenden Schienenverkehrs und eine Ergänzung durch neue, innovative Schienenverkehrsmittel vorzunehmen. Mit dem offenen Planungsprozess existiert eine Jahrhundertchance, endlich die entsprechenden Weichen zu setzen!”, Hagen abschließend.

 

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