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Müller schließt Schweizer Le Duigou-Filialen

Zehn Mitarbeiter stehen vor dem Aus. "Andre Le Duigou hat das provoziert und ist nun fein raus", so eine VOL-Informantin.
Müller schluckt Le Duigou ganz
Vorbericht: Machtkampf entbrannt

Nach einem offenen Machtkampf zwischen den Gesellschaftern Müller (51 Prozent) und André Le Duigou (49 Prozent) schluckte der deutsche Drogerie-Riese das Vorarlberger Familien-Unternehmen in der vergangenen Woche komplett. Bereits zuvor wollte Müller den bisherigen Geschäftsführer Andrè Le Duigou absetzen, woraufhin sich dieser mit einer Klage wehrte. Bevor es zum gerichtlichen Showdown kommen konnte, zog Müller eine Kaufoption. „Nach unserer Meinung hat sich Müller vertragswidrig verhalten. Mit der Durchführung der Kaufoption hat er nur bewiesen, dass Müller diesem Gerichtsverfahren entgehen wollte“, äußerte sich  André Le Duigou anschließend in den VN.

Konkurs der Schweizer Le Duigou Filiale

André Le Duigou hat das provoziert und ist nun fein raus”, meint eine ehemalige Mitarbeiterin im Gespräch mit VORARLBERG ONLINE. Während die Vorarlberger Unternehmen ohne Personalabbau weitergeführt werden, sollen die Schweizer Filialen von Müller in den Konkurs geschickt werden. “Es sind etwa zehn Mitarbeiter in den Standorten Zofingen, Kriens und Basel betroffen. André Le Duigou hat nur in einer kurzen Mail mitgeteilt, dass er sich zurückzieht. Jetzt ist ein Müller-Mitarbeiter in den Filialen gestanden und hat den Angestellten mitgeteilt, dass ein Konkursverfahren eröffnet wird. Wenn es sich wirtschaftlich nicht lohnt, ist das natürlich klar. Die Art und Weise wie André Le Duigou hier allerdings vorgegangen ist, ist nicht die feine englische“, so die enttäuschte Dame gegenüber VOL.

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