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Mitten durchs Herz

Sylvia Taraba, Georg Bechtold, Gottfried Bechtold, Ingrid Adamer, Guntram Bechtold
Sylvia Taraba, Georg Bechtold, Gottfried Bechtold, Ingrid Adamer, Guntram Bechtold ©Edith Rhomberg
Die neue Ausstellung mit Gottfried Bechtold im Kunstraum Dornbirn ist eröffnet.
Ausstellung Kunstraum Dornbirn

Dornbirn. „Ich nehme für meine Arbeit, was da ist“. Diesen Satz sagte Kuratorin Ingrid Adamer über den 1947 in Bregenz geborenen Künstler Gottfried Bechtold, bei dessen Werk es religiöse Themen bislang nicht gab. Im Kunstraum Dornbirn wird eine Pieta aus Marmor auf einem dreizehn Tonnen schweren, sardischen Granitblock zur Trägerin einer 15 Meter langen Eisenschiene, die ihr mitten durchs Herz bohrt. Mit der speziell für den Kunstraum Dornbirn gestalteten Installation setzt sich der international renommierte Vorarlberger Künstler radikal forschend mit Technik, Mythos, Tod und der Überwindung der Schwerkraft auseinander, wie es weiter heißt.

Ekkehard Bechtold, Präsident des Kunstraum Dornbirn, begrüßte die sehr zahlreichen Gäste, die am 8. September zur Ausstellungseröffnung gekommen waren. Mit voraussichtlich zwanzigtausend Besuchern bis zum Ende des Jahres sei der Kunstraum Dornbirn einer der erfolgreichsten Veranstalter im Land, betonte er.

„Wenn der Göpf was macht, bin ich dabei“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner und ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung persönlich zu eröffnen. Wenn auch im Vorfeld über die Installation kaum etwas zu erfahren war, wie der Landeshauptmann anmerkte, fand er treffende Worte zum Werk des Künstlers. Gleichzeitig hob Wallner bekannte Arbeiten Bechtolds hervor, wie die Skulptur vor dem Bregenzer Festspielhaus oder jene beim Gebäude von Russmedia.

Beim Künstlergespräch letzten Freitag sprach Gottfried Bechtold selbst ausführlich über seine Arbeit. Die Statue der Pieta, deren Originalentwurf von seinem Großonkel Albert Bechtold stammt, begleitete ihn im Bregenzer Elternhaus seit seiner Kindheit. Er plauderte auch aus dem Nähkästchen und verriet, dass er Dinge gerne auf den Kopf stellt, wildsäuische Kombinationen liebe und dass ihn unverträgliche Gegensätze geradezu reizen. Als Paradebeispiel gilt der in Beton gegossene Porsche. „Ohne an etwas zu glauben, geht es nicht“, ist Gottfried Bechtold, der sich jetzt in der Landephase des Lebens befinde, überzeugt. Er glaubt an die Kunst wenn er sagt, dass es schließlich die Kunst sei, die die Zeit überdauert.

Herta Pümpel, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und Thomas Häusle, Leiter des Kunstraum Dornbirn freuten sich über das große Interesse am Eröffnungsabend. Neugierig auf das Werk der herausragenden Künstlerpersönlichkeit Gottfried Bechtold waren Elke Rhomberg, Norbert Fink, Hubert Kutzer sowie Kathleen und Rudolf Sagmeister. Ebenso zur Ausstellungseröffnung kamen Uli Zumtobel und Franz Wölfler, Walter Wintersteiger, Edith Hofer, Hubert Lampert, Philipp Andorfer, Ulrike Mersnik, Ruth Reitmayr, Benny Gleeson, Klaus Luger, Vizebürgermeister Martin Ruepp und Carmen Ruepp, Stadträtin Juliane Alton und Roland Alton, Stadtrat Gebhard Greber.

Ausstellung Gottfried Bechtold „Mitten durchs Herz“

Täglich geöffnet bis 4. Dezember von 10 bis 18 Uhr

Kunstraum Dornbirn, Jahngasse 9

www.kunstraumdornbirn.at

Vermittlung:

Zur Ausstellung gibt es das Vermittlungsheft für Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Gesamtkonzept und Text: Martin Oswald, Weingarten. Der Besuch von Pädagogen mit Schülern ist im Rahmen des Fortbildungsprogramms.

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