Mittelstandsfinanzierer Hubag vervierfacht 2010 Konzernergebnis

Bregenz –  Die von der Alpine Equity gemanagte Hypo Equity Unternehmensbeteiligungen AG (Hubag) mit Sitz in Bregenz blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. So konnte die Hubag das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nahezu vervierfachen.

Das Konzernergebnis nach Steuern belief sich am Stichtag 30. September 2010 auf  10,9 Millionen Euro (2009: 3,6 Mio. Euro) und weist eine Bilanzsumme von 106 Millionen Euro (Vorjahr 92 Mio. Euro) aus. Kerninvestoren sind die Hypo Landesbank Vorarlberg, Hypo Tirol, Vorarlberger Volksbank, Versicherungen, Stiftungen sowie das Management.

 

Exit Amann Girrbach

Rehman: „Während des langjährigen Engagements der Hubag konnte das Dentalunternehmen den Umsatz im Jahr 2003 von ca. 7 Millionen Euro auf rund 46 Millionen Euro im Jahr 2010 um ein Vielfaches steigern.“ Zudem wurde die Amann Girrbach-Transaktion im Dezember 2010 bei der jährlichen M&A Atlas Awards Gala in London mit dem „Europe M&A Deal of the Year“ sowie „Private Equity Deal of the Year“ ausgezeichnet.

 

Erfolgreiches Segment Handel

Weitere Wachstumstreiber waren auch die positiven Zahlen der Sparte Handel, zu der die Beteiligungen der Management Trust Holding AG mit den Buch- und Papierhandelsketten Libro Handelsgesellschaft mbH und Pagro Handelsgesellschaft mbH gehören. So konnte beispielsweise Pagro im Jahr 2009/10 das beste Jahresergebnis der Firmengeschichte erzielen. Aber auch die Elektrohandelskette Niedermeyer, die sich seit Mitte 2009 im Portfolio von der Hubag befindet und vergangenes Jahr einer grundlegenden Neupositionierung unterzogen wurde, entwickelt sich zufriedenstellend.

 

Strategie und Ausblick

„Unsere Strategie, während der Finanz- und Wirtschaftskrise die Ressourcen vollständig auf die Entwicklung unserer Portfoliounternehmen zu setzen und nicht auf die Suche von neuen Beteiligungen, hat sich als richtig erwiesen“, sagt Alpine Equity-Vorstandsmitglied Harald Pöttinger. So habe die jüngste Vergangenheit gezeigt, dass gerade in schwierigen Phasen ein hoher Eigenkapital-Anteil sowie ein guter Finanzierungsmix die Überlebenschancen für Unternehmen schlagartig erhöhen.

Insbesondere bei mittelständischen Unternehmen wird die Nachfrage nach außerbörslichem Beteiligungskapital als Finanzierungsquelle für Wachstum künftig weiter steigen. Pöttinger: „Die Eigenkapitalausstattung rückt im Zuge der Finanzmarktkrise sowie den Vorboten von Basel III wieder stärker ins Rampenlicht.“ Deshalb liege der Fokus neben der bestehenden Portfoliopflege verstärkt auf Wachstumskapital für mittelständische Unternehmen in der DACH-Region und schließe auch Minderheitsbeteiligungen nicht aus.

 

Über Alpine Equity

Die Alpine Equity Management AG mit Sitz in Bregenz managt seit 1999 die Hypo Equity Unternehmensbeteiligungen AG (Hubag), die auf die Eigenkapital-Finanzierung von mittelständischen Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgerichtet ist. Der Investmentfokus liegt auf wachstumsstarken Unternehmen sowie Buy-Out-Transaktionen und ausgewählten Turnaround-Projekten. Mit einem Volumen der Hubag von rund 100 Millionen Euro und 20 Portfoliounternehmen zählt die Alpine Equity zu den führenden Private Equity-Managementgesellschaften in Österreich. Mehr Informationen zu Alpine Equity unter www.alpineequity.at.

„An diesem Erfolg haben maßgeblich der Exit von Amann Girrbach und die Wertsteigerungen der Portfoliounternehmen beigetragen“, blickt Omer Rehman, Vorstandsmitglied von Alpine Equity zurück. Im Herbst 2010 wurde erfolgreich der Verkauf des österreichisch-deutschen Dentalspezialisten Amann Girrbach mit Headquarter in Koblach an den US-Finanzinvestor TA Associates vollzogen.

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