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Mitglied werden kann jede Familie oder Einzelperson

103. Generalversammlung des Krankenpflegevereins Dornbirn
103. Generalversammlung des Krankenpflegevereins Dornbirn ©Günter König
Der Krankenpflegeverein Dornbirn rückt die Solidargemeinschaft verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit.
KPV Dornbirn

Dornbirn. Es war bereits die 103. Generalversammlung, zu der Obmann Heinz Wohlgenannt am 29. September geladen hatte. Wie immer tat er das im Namen des Vorstandes und aller Mitarbeiter und war sichtlich erfreut, dass viele interessierte Besucher, Mitarbeiter und Vertreter der Stadt- und Landespolitik sowie von Partnerorganisationen gekommen waren. Diesmal legte er im vollen Kolpinghaussaal Berichte und Zahlen des Krankenpflegevereins Dornbirn für das Jahr 2015 vor und erläuterte sie eingehend. Dazu eines vorweg: Die über hundertjährige Erfolgsgeschichte konnte fortgesetzt werden, die Fakten sprechen dafür. So wurden denn auch die ersten vier Punkte der Tagesordnung, das Vorjahr betreffend, vom Obmann mit gewohnt routinierter Professionalität behandelt. Mit eingeschlossen waren die Berichte von Pflegedienstleiterin Anita Pfister, Kassierin Christine Huber und der Rechnungsprüfer Günter Albrich und Günter Amann. Soweit ein zufriedener Blick zurück auf 866 betreute Patienten und 52.000 Hausbesuche. Und wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden können, damit befasste sich der Vorstand schon seit längerem.

Ein mittelständisches Unternehmen

„Der mitgliederstärkste Verein des Landes ist im Laufe der Jahre zu einem mittelständischen Unternehmen mit 46 Mitarbeitern angewachsen“, führte Wohlgenannt aus und stellte daraufhin die Frage: „Wie kann es gelingen, den Krankenpflegeverein Dornbirn als Dienstleistungsbetrieb mit annähernd zwei Millionen Euro Jahresumsatz erfolgreich in die Zukunft zu führen?“ Mit diesem Thema hatte sich der achtköpfige, ehrenamtliche Vorstand bereits seit geraumer Zeit beschäftigt, wie Wohlgenannt anmerkte. Es wurde beschlossen, für die erreichte Betriebsgröße einen Geschäftsführer anzustellen. „Außerdem wurde durch die Pensionierung unserer Pflegedienstleiterin, die während 22 Jahren ihren Dienst zuverlässig und professionell ausübte, auch diese Stelle vakant“, sagte Wohlgenannt. Einfach sei es nicht gewesen, die beiden Stellen mit nur einer Person zu besetzen, wie er betonte.

Neuer Geschäftsführer

Es folgte die Vorstellung von Johannes Drexel als neuer Geschäftsführer und Pflegedienstleiter des Krankenpflegevereins Dornbirn. Für manchen Besucher war das die erste Gelegenheit, den 52-jährigen Hohenemser kennenzulernen. Für die Mitarbeiter und viele andere war er kein Unbekannter mehr, denn sein Büro in der Annagasse bezog er bereits am 1. Juni. Seine Doppelfunktion biete vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, so Drexel, der zuvor seit 2010 Pflegedirektor am LKH Bregenz gewesen war. Zu seinem Aufgabengebiet in Dornbirn zählt auch die Professionalisierung des Qualitätsmanagements, wie zu erfahren war. „Ich bin überzeugt, gemeinsam mit dem bewährten Mitarbeiterteam und dem Vorstand die über hundertjährige Erfolgsgeschichte zum Wohle der anvertrauten Patienten und deren Angehörigen sowie der treuen Mitglieder fortzusetzen“, so Drexels zuversichtliche Worte. Apropos Mitglieder. Die Sorge der Verantwortlichen gilt auch der Gewinnung von neuen Mitgliedern. „Es sind die Mitglieder, die durch ihren Beitrag zur Solidargemeinschaft eine wichtige Säule für den Fortbestand des KPV bedeuten“, wie Wohlgenannt betonte. Neuzugänge sollen zumindest die Anzahl von 5.267 Familien-/Einzel-Mitgliedschaften halten und wenn möglich ausweiten. Eine entsprechende Offensive sei geplant.

Grußworte der Stadt Dornbirn und der Bürgermeisterin Andrea Kaufmann überbrachte schließlich Stadträtin Marie-Louise Hinterauer. Sie zeigte sich beeindruckt ob der stolzen Bilanz mit beeindruckenden Zahlen und signalisierte die Bereitschaft zu weiteren konstruktiven Gesprächen. Martin Herburger sprach stellverstretend für Landesrätin Katharina Wiesflecker. Er sehe den stationären Pflegebereich nicht in Konkurrenz zu den Anbietern von ambulanten Dienstleistungen. Die Rahmenbedingungen des Landes Vorarlberg sollen der Erhaltung der Strukturen im Land dienen.

Geehrt wurde Veronika Lerch für 15 Jahre Zugehörigkeit im Krankenpflegeverein Dornbirn und verabschiedet wurde die nach 22-jähriger Mitarbeit mit 1. Juli pensionierte Pflegdienstleiterin Anita Pfister. Nach der Laudatio von Obmann Heinz Wohlgenannt hob auch Alt-Obmann und Ehrenbürger der Stadt Dornbirn, Rudi Sohm, unter dessen Führung sie viele Jahre arbeitete, die langjährigen Verdienste der Mitarbeiterin hervor. Ein „Yes I can“ habe immer die vorbildliche Arbeit zum Wohl der Patienten begleitet, so Sohm.

Heinz Wohlgenannt blieb noch, sich bei allen für das große Engagement zu bedanken und zum kleinen Imbiss und Umtrunk einzuladen.

Krankenpflegeverein Dornbirn, Annagasse 3

Weitere Informationen unter: kpv-dornbirn.at

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