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Mit viel Kunst, Musik und Dokus

Auch die Musik kam beim "Transmitte"-Festival natürlich nicht zu kurz. Das Emsigen Beisl Orchestra in Action.
Auch die Musik kam beim "Transmitte"-Festival natürlich nicht zu kurz. Das Emsigen Beisl Orchestra in Action. ©Ferdl Tschabrun

“Transmitter”- Festival feierte Auftakt zu 20- Jahr-Jubiläum.

Hohenems. Letzten Freitagabend ging auf dem Hohenemser Schlossplatz der erste Teil des 20. Internationalen Kunst- und Kulturfestivals “Transmitter” über die Bühne. Schon am Nachmittag wurde mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenems, die mit ihrem neuen Kranwagen zur Stelle war, eine Installation im öffentlichen Raum von Günther Blenke PLUS FRIENDS mit gelben und blauen Bändern über dem Emsbach fixiert.

“Bei der Kunstaktion ‚Zeichensetzen‘ handelt es sich um eine Installation, die sich mit der Thematik des Universellen beschäftigt”, so Transmitter-Obmann Bernhard Amann. Am Abend waren dann die 24 Minuten lange Filmdoku “X-large” des ORF zum Thema “Vorarlbergs andere Jugend”, u.a. mit Beiträgen vom “Transmitter”-Festival 1994 und politischen Kommentaren sowie ein Interview mit dem 2010 verstorbenen Regisseur, Aktionskünstler und langjährigen Freund des “Transmitter”-Festivals Christoph Schlingensief und Bernhard Amann im Burgtheater in Wien über Wahlen und die politische Situation in Vorarlberg im Jahre 2004 zu sehen.

Musikkunst
Viel Beifall, unter anderen von Gottfried Bechtold und dem Hohenemser Kulturstadtrat
Günter Linder, erntete Hannah Amann, die am elektronischen Piano und am Cello u.a. mit dem Gnomentanz von David Popper und einem eigenen Stück Proben ihres Könnens gab. Die erst Neunjährige spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Cello und Klavier und konnte schon ausgezeichnete Erfolge beim Wettbewerb “Prima la Musica” erzielen.

Anschließend war das Emsigen Beisl Orchestra bei seinem ersten öffentlichen Auftritt zu hören, wobei der bunt zusammengewürfelten Truppe um Michael Stuhr und Cornelia Loacker der Spaß an den alten Hadern wie dem “Kriminal Tango” und Hits von Freddy Quinn aus den 1950er- und 60er-Jahren anzumerken war. Und schließlich begeisterten noch “Point Blank”, die für die wegen Visumproblemen verhinderte nepalesiche Band “Asheshand Nekhwam” eingesprungen waren, mit ihrem Alternativ- und Indierock.

Text: Ferdl Tschabrun

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