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Mit Stadtrat Amann im Schimmelhaus: Unbedingter Handlungsbedarf für Stadt

Vizebürgermeister und Sozialstadtrat Bernhard Amann hat sich im Schimmlehaus in Hohenems vor Ort ein Bild gemacht.
Vizebürgermeister und Sozialstadtrat Bernhard Amann hat sich im Schimmlehaus in Hohenems vor Ort ein Bild gemacht. ©VOL.AT/Mirjam Mayer
In Hohemens wohnt eine vierköpfige Familie in einem Haus, das vom Schimmel stark befallen ist. VOL.AT war mit Sozialstadtrat Bernhard Amann zu Besuch im Schimmelhaus.
Familie wohnt in Schimmelwohnung
Schimmelhaus in Hohenems
NEU

Vergangen Woche wurde der Fall einer Familie in Hohenems publik, die in einer von Schimmel stark befallenen Wohnung lebt: Familie Mohamed flüchtete aus dem Irak, hat seit 2017 Asylstatus und wohnt seither im betreffenden Haus. Bereits kurz nach dem Einzug gab es Probleme mit dem Schimmel. Dass die Wohnung - besonders für die hochschwangere Frau - gesundheitsgefährdend ist, bestätigte auch der Hausarzt. Schon seit Monaten sucht die Familie eine neue Bleibe, ohne Erfolg - auch wenn im Rathaus das Problem bekannt ist.

Untragbare Wohnverhältnisse

Beim VOL.AT-Lokalaugenschein in Hohenems gemeinsam mit
Sozialstadtrat Bernhard Amann fiel auf, dass sich bereits in allen Ecken des Hauses, egal ob in Küche, Wohn- oder Schlafzimmer, Schimmel eingenistet hat. Besonders gesundheitsgefährdend ist diese Situation für die Dame des Hauses, die derzeit ihr drittes Kind erwartet. "Hier ist unbedingter Handlungsbedarf da", verdeutlicht Bernhard Amann, Sozialstadtat und ehemaliger Wohnbaustadtrat, gegenüber VOL.AT. "Ich war im März schon da mit jemandem von der Baurechtsabteilung." In dem Haus herrschen "untragbare Wohnverhältnisse". "In der Folge habe ich immer wieder interveniert, bin aber auf Granit gestoßen", so Amann. Es werde bereits nach Möglichkeiten und Alternativen gesucht, nun gelte es in den nächsten Tagen zeitig eine Lösung zu finden.

Stadtrat Amann mit den Bewohnern des Schimmelhauses. © VOL.AT/Mayer

"Das ist einfach traurig"

Auch abseits des starken Schimmelbefalls ist die Wohnsituation der Familie alles andere als angenehm: "Es zieht überall. Es ist einfach nicht fertiggestellt dieses Haus. Es ist ein halber Rohbau", schildert der Sozialstadtrat. Das Wohnobjekt müsse, bis es saniert werde, gesperrt werden, die Mindestanforderungen für menschenwürdiges Wohnen müssten gegeben sein. Eine neue Unterkunft zu finden gestaltet sich derzeit schwer, gibt es doch rund 500 Anmeldungen beim Wohnungsamt. "Hier muss schnell und unbürokratisch gehandelt werden", erklärt Amann. "Wichtig wäre wirklich einmal ein Bauschub." Das Haus der Familie sei kein Einzelfall, es gebe noch weitere Schimmelwohnungen. "Das ist einfach traurig und mich macht das einfach wütend das Ganze", gibt der Vizebürgermeister zu verstehen. Die Stadtpolitik müsse hier eine Sensibilität entwickeln, verstehen, wie Menschen in weniger guten Situationen leben.

(Red.)

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