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Mit Sinneskraft gegen die Giganten

Vorarlberger Start-up im Wettbewerb mit Microsoft, Predix & Co.
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DORNBIRN Sinneskraft heißt der Firmennamen Senseforce auf Deutsch übersetzt. Und für Michael Breidenbrücker ist solche wohl der Antrieb, um es mit Giganten wie Microsoft, Azure oder Mindsphere aufzunehmen. Der 47-jährige Bregenzerwälder gilt als Querdenker der Branche. So gründete er bereits im Jahr 2002 gemeinsam mit Freunden eine Art Streaming-Radio und war so etwas wie Vorreiter für spotify und ähnliche Dienste. Weitere App-Entwicklungen und Begleitungen von Start-ups folgten. Der Kolleg-Absolvent für Elektronik und Nachrichtentechnik fühlt sich in der digitalen Welt sichtlich wohl. Und er will diese entsprechend transferieren und mit Senseforce ein Internet der Dinge für den Maschinenbaubereich anbieten. Die Idee dahinter ist, dass die Daten von Gegenständen wie Maschinen erfasst, gespeichert und untereinander ausgetauscht werden. Die Kompetenzen von Maschinenbauern können dadurch mit der digitalen Welt verbunden werden. Die Datenlücke zwischen Erbauer und Benutzer wird damit geschlossen.

Team an Experten

Für Breidenbrücker ein Muss, um in der Industrie 4.0 wettbewerbsfähig zu bleiben. „Wir haben ein unglaubliches ­Potenzial, um die heimische Wirtschaft zu stärken.“ Durch die Daten können wichtige Informationen abgelesen werden. Beispielsweise wie hoch die Belastung eines Bauteiles ist oder ob die Parameter richtig eingestellt sind. „Durch das datenbasierte Monitoring kaufe ich mit der Maschine ein Team an Experten dazu, das die Maschine rund um die Uhr im Auge hat und bei Unregelmäßigkeiten oder Problemen sofort agiert“, nennt er den Hauptvorteil des Systems. 13 Mit­arbeiter zählt das junge Unternehmen bereits. Sie alle genießen volle Freiheit bei Arbeitszeit und Arbeitsort. „Außerdem haben wir einen Talentcoach, der jeden Mitarbeiter persönlich bei seiner Karrierebildung betreut.

 „Wir haben die Lösung für Maschinen- und Anlagenbauer, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Michael Breidenbrücker, Geschäftsführer

Daten und Fakten:
Firmensitz Senseforce, Hintere Achmühlerstraße 1a, 6850 DornbirnGeschäftsführer/Inhaber Michael Breidenbrücker, Start-upGründungsjahr 2016 Mitarbeiter 13Lehrlinge 0Exportmärkte Deutschland, Schweiz, in Verhandlung mit Indien, Niederlande und SüdafrikaStandort Dornbirn

Jurybegründung: Mit dem „Internet of things“-Datenanalysetool für die Maschinenindustrie wurde eine hochinnovative technologische Lösung direkt am Bedarf der Kunden entwickelt.
Das Unternehmen schließt die Datenlücke zwischen Erbauer und Benutzer.

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