Mit seinen über 8000 Bewohnern ist Gisingen der größte Stadtteil von Feldkirch.

„Mehr Aufenthaltsqualität, weniger Verkehr“
„Mehr Aufenthaltsqualität, weniger Verkehr“
In den vergangenen Jahren wurde in enger Zusammenarbeit von Bevölkerung, Ortsvorstehung und Rathaus einiges vorwärts gebracht. „Wir haben mit sehr bescheidenem Aufwand sowie relativ geringen baulichen Korrekturen mehr Aufenthaltsqualität und weniger Autoverkehr auf der Hauptstraße erreicht“, freut sich Ortsvorsteher Peter Vaschauner.

Der Sebastianplatz stehe nun in seiner Funktion als Vorplatz des klassizistischen Schulgebäudes und habe durch die Einfassung mit der Sitzbank und der Errichtung der Bühne neue Qualität erhalten.

Verkehr vermeiden

Sorgenkind ist und bleibt der überbordende Verkehr, insbesondere auf der Nofler- und Ketschelenstraße. Im Gegensatz zur fußgängerfreundlichen Hauptstraße, wo Wohlfühlqualität geschaffen wurde, beherrschen dort täglich rund 13.000 Fahrzeuge – ein Großteil davon ist hausgemachter Verkehr der Gisinger – das Straßenbild.

„Wir sind aufgefordert unser Verhalten intensiv zu überdenken und auch mutige Schritte zu setzen. Es müssen neue Lösungen gesucht werden und vor allem sind wir alle gefordert, den ‚entbehrlichen‘ Autoverkehr grundsätzlich zu vermeiden. Also wenn immer möglich zu Fuß zu gehen, das Fahrrad oder das exzellente Angebot von Bus und Bahn zu nutzen“, so Vaschauner. Im Jahr der Mobilität, so der Ortsvorsteher weiter, wurden zahlreiche Initiativen zur Verbesserung der Situation bei den Rad- und Fußwegen sowie die Einführung der neuen Buslinien 71 (Runa) und Verlängerung der Liechtensteiner Linie E36 (Balzers Trübbach) bis zur Haltestelle Vorarlberg Milch umgesetzt.

Gemeinsamkeit

Als weitere verkehrsberuhigende Maßnahme ist in Gisingen das Lkw-Fahrverbot auf der L 60 umgesetzt worden. Nachdem in den Stadtteilen Gisingen, Altenstadt und Nofels die höchsten Verkehrszuwächse gezählt wurden, wird im Rahmen des Generalverkehrsplanes ein neues Konzept ausgearbeitet. „Altenstadt, Rankweil und Gisingen bemühen sich dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Land um eine gemeinsame Verkehrslösung“, berichtet Vaschauner.

Schulsanierung

Mit Freude verweist der Ortsvorsteher auf die bevorstehende Generalsanierung des Schulzentrums Oberau, in dem täglich 700 Kinder ein- und ausgehen. Das Schulzentrum ist nicht nur für Gisingen, sondern weit über die Fraktionsgrenzen hinaus von großer Bedeutung. Nicht weniger als 22 Millionen Euro sollen für die Sanierung aufgewendet werden. „Wenn alles so verläuft wie wir es uns wünschen, soll im Frühjahr 2010 mit den Bauarbeiten begonnen werden“, so Vaschauner abschließend.

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