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Mit Radlader 150 Meter abgestürzt

Eine groß angelegte Rettungsaktion lief am Montag Nachmittag im Bereich der Bielerhöhe beim Silvretta-Stausee. Ein Radlader war bei Arbeiten an einem Güterweg Richtung Wiesbadener Hütte ins Rutschen gekommen.

Der Radlader überschlug sich mehrmals und stürzte 150 Meter den Abhang hinunter“, so ein Polizist aus Gaschurn. Der Fahrer, ein 25-Jähriger aus Galtür, wurde schwer verletzt. „Der Mann schaffte es dennoch, aus dem Bagger zu klettern und lief einen Güterweg entlang, dort fand ihn ein Wanderer, der die Rettungskräfte alarmierte“, heißt es bei der Polizei. Der Wanderer leistete erste Hilfe, während der Rettungshubschrauber „C8“ startete.

Wegen des starken Nebels konnte der Hubschrauber nur bis zum Vermuntspeicher fliegen. „Die Polizei hat uns dann per Auto zum Stausee gebracht“, berichtet „C8“-Notarzt Reinhard Folie im „VN“-Gespräch. Währenddessen fuhr ein Angestellter der Wiesbadener Hütte den Rettern mit dem Verletzten entgegen. Jede Minute zählte, denn der Mann war schwer am Kopf verletzt. Der 25-Jährige wurde schließlich von der Notarztcrew am Stausee erstversorgt. Doch die Situation spitzte sich zu: In der Zwischenzeit fiel dichterer Nebel ein, ein Start von „Christophorus 8“ Richtung Krankenhaus war unmöglich. Der 25-jähriger Galtürer wurde schließlich per Auto von der Bergrettung Partenen in Begleitung des Notarztteams ins Paznauntal gebracht, wo bereits der ÖAMTC-Notarzthubschrauber „Christophorus 5“ aus Zams wartete und ihn in die Uniklinik nach Innsbruck flog.

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