Mit Kreditkarte durchgebrannt

Feldkirch - Eine 44-jährige Aushilfskassiererin wurde am Freitag zu 2500 Euro bedingter Geldstrafe verurteilt. Als sie auf die Kasse des Unterländer Motorsportclubs aufpassen sollte, entwendete die Deutsche die dort aufbewahrte Kreditkarte und zweigte 1600 Euro ab.

Zur Verhandlung vor Richter Peter Mück kam die Angeklagte erst gar nicht. Da sie bereits gerichtlich einvernommen worden war, konnte sie auch in Abwesenheit verurteilt werden. Damals sagte sie bei ihrer Einvernahme zwar nur: „Ich mache keine Angaben“, doch der Obmann des Motorsportvereines gab statt dessen Auskunft über das hinterhältige Vorgehen der jetzt in der Schweiz verheirateten damaligen Aushilfskassierin.

Ausgenutzt

Als die eigentliche Kassiererin des Vereins krank war, übernahm die Schriftführerin deren Funktion und somit auch die Kasse. Von der dort deponierten Kreditkarte buchte die Ganovin 1600 Euro ab. Später versprach sie zwar das Geld sofort zurückzuüberweisen und präsentierte dem Obmann auch den abgestempelten Zahlungsbeleg. Da ihr Konto aber nicht gedeckt war, blieb es beim Versprechen und das Geld fehlt bis heute. Die 1600 Euro muss die Frau zurückbezahlen. Nun kann theoretisch in der Schweiz Exekution geführt werden. „Wenn die Dame Geld hat, stehen die Chancen gut, das Geld zurückzubekommen“, so Richter Peter Mück. Das Urteil – 2500 Euro bedingte Geldstrafe für die bislang Unbescholtene – ist noch nicht rechtskräftig.

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