Mit Humor durch schwierige Zeiten

Der Vorstand der Fasnatzunft Dornbirn hofft noch, dass wenigstens Fasching in "verkleinerter" Form stattfinden kann.
Der Vorstand der Fasnatzunft Dornbirn hofft noch, dass wenigstens Fasching in "verkleinerter" Form stattfinden kann. ©cth
Dornbirner Fasnatzunft lud zum etwas anderen Faschingsauftakt.
Mit Humor durch schwierige Zeiten

Dornbirn. Pünktlich um 11.11 Uhr wurde auch dieses Jahr in Dornbirn stimmungsvoll die fünfte Jahreszeit eingeläutet. „Corona gibt es nach wie vor, da hilft nur Impfung und Humor“, brachte es Gerhard Gonner, der gemeinsam mit dem närrischen „Valle“ Sottopietra heuer für den fehlenden Schnorrowagglar Hugo Nussbaumer die Eröffnungsrede vornahm.

Feier in verkleinerter Form

Dezimiert war nicht nur der 11er-Rat, auch die meisten Faschingsgruppen kamen mit kleinerer Abordnung bzw. gar nicht. „Die Stimmung lassen wir uns aber nicht verderben, es ist wichtig, dass man auch wieder einmal gemeinsam etwas Freude haben kann und muss“, betonte Zunftobfrau Dagmar Fenkart-Kaufmann.

Statt Marktplatz & Rotes Haus wurde die Eröffnung heuer gleich ganz ins Kulturhaus verlegt, das so seinem Namen „Narrenhus“ wieder gerecht wurde. Der Fanfarenzug Dornbirn läutete die fünfte Jahreszeit musikalisch ein, bevor Gernot Reumüller vom 11er Rat den Fasching für offiziell eröffnet erklärte. Die beiden Schnorrowagglar-Vertreter Gonner und Sottopietra, die sich nicht minder wortstark gaben, hielten anschließend ihre Reden zur Lage der Nation bzw. Heimatstadt Dornbirn, deren Politik aufgrund so langer Fasnat-Abstinenz (19 Monate!) genügend humorvollen Zündstoff lieferte. Auch für „2 G Gerhard Gonner“ galt: „In diesen turbulenten Zeiten, dunkel und schwer, da müssen einfach die Narren her! Denn manchmal ist Lachen und ein Faschingstermin, einfach die beste Medizin.“

Zunftmeister-Stellvertreter Titus Wohlgenannt lieferte dann noch eine „fiktive“ Vorschau für den diesjährigen Fasching. Geplant sind fünf Narrenabende mit weniger Zuschauern und statt des traditionellen Umzugs am Faschingssonntag, soll es ein Narrentreffen im Schoren-Areal geben. Auch in Haselstauden und Kehlegg soll es „verkleinerte“ Remmy Demmy´s geben.

„Zwar gilt das Motto derzeit ´nix isch fix´, aber wir bleiben optimistisch und lassen uns die Gaude nicht so schnell verderben“, sprach Wohlgenannt und lud zum anschließenden geselligen Beisammensein, schließlich ist der 11.11. der größte Feiertag für alle Narren. (cth)

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