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Mit gefälschtem Covid-Test-Ergebnis in den Club: Bis zu 500 Euro Strafe

Personen sollen gefälschte Tests genutzt haben.
Personen sollen gefälschte Tests genutzt haben. ©Symbolbilder: Pixabay
Österreichweit sorgen immer wieder gefälschte Covid-Test für Wirbel.
Nachtlokale könnten zusperren
Kein 2-G beim Zeltfest
Test-Fälschung kein Kavaliersdelikt

Wer in ein Lokal will, muss nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist. Seit es diese Regelung gibt, sorgt sie immer wieder für Aufregung. Viele Gastronomen kontrollieren streng, doch nicht jeder nimmt es mit den 3-G so genau. Gäste sollen so in Lokale gekommen sein, ohne eines der Gs zu erfüllen. Zudem sollen in Österreich eine "Menge Jugendliche mit gefälschten Tests" unterwegs sein. Diese sollen auch andere angesteckt haben.

Fake-Tests auch im Ländle?

In Oberösterreich und der Steiermark tauchten vor kurzem gefälschte Testzertifikate auf. Personen hatten Fake-Testergebnisse als Reise- und Zutrittstest vorgezeigt. Ein Mann versuchte sogar, mit einem falschen positiven Test einen Absonderungsbescheid zu bekommen. Auch im Ländle soll es angeblich gefälschte Test gegeben haben. Dem Land Vorarlberg ist bisher kein solcher Fall bekannt, es sei auch nichts aktenkundig. Trotzdem ist Vorsicht geboten: Wer sich nicht testen lässt und stattdessen ein Fake-Ergebnis verwendet, gefährdet die eigene Gesundheit und die anderer. Und: Er macht sich auch strafbar.

Kein Kavaliersdelikt

Das Fälschen von Testergebnissen ist kein Kavaliersdelikt: "Wird eine Betriebsstätte oÄ. mit einem gefälschten Testnachweis und somit ohne gültigen 3G-Nachweis  betreten, stellt dies eine Verwaltungsübertretung dar", so das Land auf VOL.AT-Anfrage. Diese ist laut COVID-19-Maßnahmengesetz mit bis zu 500 Euro zu bestrafen. Die Fälschung des Testergebnisses ist zudem Urkundenfälschung und stellt ein strafrechtliches Delikt dar.

(VOL.AT)

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