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Mit Ergotherapie Schritt für Schritt zu mehr Selbstständigkeit

Hilfsmittel befähigen Betroffene, ihren Alltag selbstbestimmt zu bewältigen.
Hilfsmittel befähigen Betroffene, ihren Alltag selbstbestimmt zu bewältigen. ©aks
Am 27. Oktober findet der internationale Tag der Ergotherapie statt. Zu diesem Anlass möchte die aks gesundheit die Arbeitsweisen, Ziele und Methoden dieser Therapieform vorstellen. Ergotherapie bildet einen wichtigen Bestandteil der Neurologischen Rehabilitation der aks gesundheit. Herr G.

, Patient der aks gesundheit, profitiert besonders von Hilfsmitteln, die er mithilfe seiner Ergotherapeutin entwickelt bzw. an seine Bedürfnisse anpasst.

Die Ergotherapie, abgeleitet vom Griechischen „ergein“ (handeln bzw. tätig sein), geht davon aus, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist. Wenn dieses abhandenkommt, sind wir physisch und psychisch gefordert. Sei es, weil eine Lähmung die Bewegung einschränkt oder auch Gehirnareale zum Beispiel für Konzentration, Orientierung oder Aufmerksamkeit betroffen sind. Möglicherweise verhindert eine Sensibilitätsstörung, dass ich spüre, wenn ich etwas in der Hand halte. Ergotherapie stellt die Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt. Sie hilft, Alltagstätigkeiten auch mit körperlichen Einschränkungen bewältigen zu können und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe im täglichen Leben.

Definition von Therapiezielen
Sowohl körperliche als auch kognitive (geistige) Einschränkungen werden vor allem dann spürbar, wenn Alltagstätigkeiten nicht mehr selbst ausgeführt werden können. Dies kann bei der Morgentoilette, beim Kochen, bei der Ausübung eines Hobbys oder im Arbeitsalltag sein. Die Patientinnen und Patienten sind Experten für ihre Situation und persönlichen Ziele. „Das Erreichen gesteckter Ziele von Betroffenen ist unser Auftrag in der Therapie“, erklärt Verena Deuring, Bereichsleiterin der Neurologischen Reha der als gesundheit. Möchte ein Patient zum Beispiel wieder selbstständig Kaffee machen, sind unterschiedliche feinmotorische Fähigkeiten, wie das Halten der Tasse, nötig. Das Ziel der Patientinnen und Patienten ist erst dann wirklich erreicht, wenn die Tätigkeit gänzlich ohne Therapeut oder Therapeutin durchgeführt wird. Also in den Alltag integriert wurde.

Versorgung mit Hilfsmitteln und Schienenanpassung
Hilfsmittel können den Alltag von erkrankten Menschen, ihren Angehörigen und Betreuerinnen und Betreuern wesentlich erleichtern. Sie müssen einfach zu bedienen sein und dürfen gleichzeitig nicht zu viel erleichtern, damit vorhandene Fähigkeiten nicht verloren gehen. Den wechselnden Lebensbereichen entsprechend gibt es die unterschiedlichsten Hilfsmittel: von der Strumpfanzieh- oder Knöpfhilfe, übers Rheumamesser bis hin zu Schreibhilfen und vielem mehr. Die aks Ergotherapeutinnen und Therapeuten beraten Erkrankte, helfen bei der Auswahl und schulen diese im Umgang mit den Hilfsmitteln. Ein Beispiel hierfür sind von Therapeutinnen und Therapeuten angefertigte und angepasste Schienen. Sie schützen die Gelenke vor zu starker Beanspruchung, Fehl- oder Überbelastung.

Hilfsmittelspezialist in eigener Sache
Herr G., der an Multipler Sklerose erkrankt ist, überlegt sich individuelle Lösungen, wenn er im Alltag auf Schwierigkeiten stößt. Barbara Lang, Ergotherapeutin der aks gesundheit ist ihm bei der Umsetzung behilflich. So hat er sich eine Umblätterhilfe mit Mundstück aus dem Katalog bestellt und mit Hilfe der Ergotherapeutin adaptiert. Diese nimmt Herr G. in den Mund, sodass er ohne den Gebrauch seiner Hände umblättern kann. Mittels Kopfbewegung steuert er die Umblätterhilfe und kann damit verschiedene Tätigkeiten ausführen. „Jetzt kann ich wieder selber Bücher umblättern, telefonieren und SMS schreiben, den Terminkalender selber führen, Musik oder Radio hören, die Fernbedienungen und Computermaus bedienen. Somit habe ich ein großes Stück Selbstständigkeit wieder gewonnen.“ berichtet Herr G.

Kontakt
aks gesundheit
Neurologische Reha
Färbergasse 13
6850 Dornbirn
T 055 74 / 202 – 3000
nr@aks.or.at
www.aks.or.at

 

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