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Mit einem Schaltplan zum Erfolg

Bei der Arbeit sind Dominik und Fabian permanent geerdet, damit die Leiter nicht zerstört werden.
Bei der Arbeit sind Dominik und Fabian permanent geerdet, damit die Leiter nicht zerstört werden. ©Gerty Lang
Luag, was ma wera künnt: Elektroniker Im Lehrberuf Elektronik werden die „Chirurgen“ in der Feinmechanik ausgebildet.
Elektroniker bei der Arbeit

Lustenau. Sie messen, bohren, sägen, reiben, biegen und schneiden, die Lehrlinge bei Alge Electronic. Aber auch Weichlöten, Kleben oder Drehen gehören zu ihren Aufgaben. Die Kerntätigkeiten der ElektronikerInnen sind die Herstellung, Prüfung und Instandsetzung von elektronischen Bauelementen, Bauteilen und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen. Auch die Herstellung, die Bestückung, der Zusammenbau, die Prüfung und die Instandsetzung von Leiterplatten fallen in ihren Tätigkeitsbereich. „Besonders anspruchsvoll ist vor allem die Wartung und Reparatur von räumlich verzweigten Mess- und Steuerungssystemen.

Mit speziellen Messvorrichtungen suchen die ElektronikerInnen systematisch nach Fehlern und Störungen, grenzen diese ein und beheben sie schließlich. Dabei müssen sie aufs sorgsamste arbeiten“, schildert Dominik Sprung den Lehrberuf. Bevor die Lehrlinge mit ihrer Arbeit beginnen, müssen sie sich erden. „Es werden auf dem Computer programmierte Schaltpläne mittels feinstichiger Maschinen und teilweise auch per Hand zur hochsensiblen Leiterplatte nach einem genau vorgegebenen Pflichtenheft umgesetzt“, so der Lehrlingsausbildner. Für den Außenstehenden gilt deshalb: „Angreifen streng verboten!“ Eine Solarfirma steuert damit etwa die Straßenbeleuchtung. Oder im medizinischen Bereich helfen die Steuerungen, eventuelle Gefäßverengungen zu erkennen oder sind in HQ-Lasern für Augenoperationen im Einsatz. „Die Lehrzeit beträgt dreieinhalb Jahre.

Inzwischen haben auch schon zwei Frauen die Lehre als Elektronikerin abgeschlossen.“ Da Alge Electronic auch eine eigene Entwicklungsabteilung hat, können die Lehrlinge in Projekten auch eigene Ideen einbringen, wie die elektronische Steuerung für einen Dunstabzug, einen Bewegungsmelder oder ein Ceranfeld, bewiesen haben. „In der Berufsschule lernt man  ziemlich viel  Mathe und auch die Programmiersprache“, erzählt Dominik Galehr, der bereits im 3. Lehrjahr ist. „Nach der Lehre kann man die Matura nachholen und an der Uni in Buchs studieren. In unserem Beruf muss man sich permanent weiterbilden, denn es gibt immer neue Schaltungen und Bauteile.“

Fabian Wagner steht noch am Anfang seiner Karriere.Der 16jährige Höchster muss alle Abteilungen durchlaufen, vom Wareneingang bis zum Versand um „seine“ Firma von der Pike auf kennen und die Arbeit verstehen zu lernen. Denn bei der hochsensiblen Arbeit als Elektroniker dürfen absolut keine Fehler passieren.

 

Ausbildungsbetrieb
Alge Electronic Gmbh
Höchsterstr. 5, Lustenau
Tel. 05577 87168
www.alge.at

 

Warum haben Sie sich für diesen Lehrberuf entschieden?

Dominik Galehr, 25 Jahre, 3. Lehrjahr
Es ist ein sehr zukunftssicherer Beruf der sich immer weiterentwickelt. Nach zwei Jahren HTL Rankweil startete ich eine Lehre als Einzelhandelskaufmann und habe diese abgeschlossen. Der Beruf Elektroniker hat mich immer schon fasziniert, da es viel technisches Verständnis, genauso aber handwerkliches Geschick braucht.

Fabian Wagner, 16 Jahre, 1. Lehrjahr
Nach eineinhalb Jahren HTL Bregenz im Metallbereich in der Automatisierungstechnik, habe ich mich entschlossen, doch lieber eine Lehre zu machen. Einmal in der Woche besuche ich die Berufsschule in Feldkirch. Der Beruf ist vielseitig und interessant. Wenn man mit der Lehre fertig ist, ist man ein gefragter Mann.

Dominik Sprung, Lehrlingsausbildner
Ich habe mit 16 Jahren bei Alge die Lehre als Elektromechaniker gemacht und bin geblieben. Derzeit bilden wir 6 Lehrlinge aus. In unserem Beruf können wir viel selbst erarbeiten und helfen auch im PC Bereich. Vor allem wird mit unseren Lehrlingen jedes Jahr ein neues Projekt gemacht, bei dem sie von uns unterstützt werden.

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