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Mit der Schiene in die Zukunft

Nicht nur aufgrund ihrer Umwelt- und Klimafreundlichkeit wird die Bahn für den Gütertransport zunehmend wichtiger. Interessant sind auch verzahnte Konzepte zwischen Schienen- und Straßentransport.
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Die Bedeutung des Gütertransports auf der Schiene hat auch die Bundesregierung erkannt und im Jahr 2020 allein 3,57 Mrd.Euro für die Entwicklung des Schienenverkehrs bereitgestellt. Ziel ist dabei langfristig, das Schienennetz bis zum Jahr 2035 vollständig zu elektrifizieren und den Anteil der Schiene am Transportmix im Güterverkehr zu erhöhen.

Die Mischung macht’s

Ein wichtiger Treiber dieses Trends ist in Zeiten steigenden Klimabewusstseins die CO₂-Bilanz - verursacht doch jede Tonne Fracht auf der Straße 44-mal so viel CO₂ wie auf der Schiene. Auch wenn 50 Prozent des Transportverkehrs auf der Straße Distanzen unter 50 km Entfernung überbrückt und  damit vor allem im kleinräumigen Waren- und Lieferverkehr unverzichtbar bleibt: Insbesondere im Langstreckenverkehr bietet sich noch viel Potenzial, Güter auf die Schiene zu bringen.

Von Europa bis Fernost

Um den Transport auf der Straße, aber auch Schiff- und Luftfracht zu reduzieren, bieten Logistikdienstleister verschiedenste Optionen. Vom Konzept der rollenden Landstraße, bei dem ganze Lkw auf den Zug verladen werden, bis zu intermodalen Transporten, bei denen genormte Frachtcontainer mit einer Kette aus verschiedenen Verkehrsmitteln befördert werden, finden sich Schienenlösungen für verschiedenste Distanzen. Selbst für Langstrecken wird die Schiene zunehmend attraktiv: So verbindet die Neue Seidenstraße, auch „Iron Silk Road“ genannt, Europa mit China per Bahn – und das doppelt so schnell wie mit dem Containerschiff und güns­tiger als per Luftfracht.

Digitaler Fortschritt

Neben dem Ausbau von Schienenverbindungen sind auch Investitionen in die ­bestehende Infrastruktur nötig, um die Entwicklung des schienengebundenen Frachtverkehrs im Sinne des Klimaschutzes zu fördern. So sollen zentrale, cloudgestützte Stellwerks­lösungen dabei helfen, Verkehrsflüsse zu ­optimieren und zu steigern. Eine erste Live-Demonstration von ÖBB und Thales im vergangenen Monat verlief erfolgreich: per Cloud-Computing wurden dabei von Wien aus am Bahnhof Wöllersdorf in Niederöster­reich Weichen und Signale gestellt.

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