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Mit dem Winterbeginn am 22. Dezember ist wieder Licht in Sicht

Die Tage werden nach der längsten Nacht des Jahres wieder länger.
Die Tage werden nach der längsten Nacht des Jahres wieder länger. ©Ludwig Berchtold
Dunkelheit beim Aufstehen und Finsternis auf dem Heimweg von der Arbeit - kein Wunder, dass trotz Advent so mancher mit Depressionen kämpft. Aber es ist wieder Licht in Sicht: Am 22. Dezember, exakt um 00.03 MEZ, beginnt der Winter. Und auf die längste Nacht des Jahres folgen Tage, die uns kontinuierlich mehr Sonnenlicht bringen.

Früher stellte man zur Wintersonnenwende große Schalen mit Obst auf den Tisch. Man hoffte, dann auch im kommenden Jahr reichlich davon zu haben. Heute noch gehören Schüsseln voller Nüsse und Mandarinen untrennbar zur Adventzeit. Da schon immer zur Wintersonnenwende große Lichterfeste stattfanden, erschien es praktikabel, Weihnachten mit diesen zusammenzulegen.

Winterliche Dunkelheit vertreiben

Bereits die Griechen feierten zu Ehren des Fruchtbarkeitsgottes Dionysos, während die römischen Sklaven zu den Saturnalien “dienstfrei” hatten und einmal machen konnten, was sie wollten. Die Goten und Sachsen vertrieben die winterliche Dunkelheit erfolgreich, indem sie beim “Yule-Girth-Fest” auf Bergen Feuer anzündeten. Diese sollten die Kraft der Sonne stärken.

Sonnenschein auf Südhalbkugel

Doch nicht überall ist der 22. Dezember der kürzeste Tag: Auf der Südhalbkugel genießt man die längste Sonnenscheindauer des Jahres. Schließlich ist dort Sommer, was viele während der Weihnachtsferien zu einem Trip in entsprechende Gefilde verführt.

(APA)

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