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Mit Bronzemedaille zufrieden

Im ersten Moment war die Enttäuschung der Kämpfer des ULZ Coverit Vorarlberg groß. Doch die Truppe von Reinhold Lorenzi durfte mit der Bronzemedaille im zweiten Jahr in der Judo-Eliteliga mehr als zufrieden sein.

Vor der Rekordkulisse von 1200 Zuschauern wollten die Hohenemser erstmals in der Geschichte den Meisterpokal ins Ländle holen. Das Halbfinalduell gegen den späteren Meister Pinzgau – für die Salzburger war es nach 1996 und 2002 der dritte Titelgewinn – war ein Aufstellungspoker, bei dem erstmals in dieser Saison die Rechnung von Coach Reinhold Lorenzi nicht aufging. „Das Roli Stegmüller trotz seiner Schulterverletzung gewinnen würde, war klar. Doch leider mussten sich diesmal unsere beiden Legionäre geschlagen geben”, so Lorenzi.

Die Niederlage von Adrian Kulisch gegen Ex-Militärweltmeister Andi Mitterfellner hat die Kämpfer etwas verunsichert. „Adrian war nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels top motiviert. Doch leider konnte er sich auf den Kampfstil des Gegners nicht einstellen. Die drei Strafen, die letztendlich zum Sieg von Mitterfellner führten, waren okay”, so der Ländle-Coach. Als Marco Lamprecht den Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Athen, Jozef Krnac, nach 42 Sekunden mit Ippon bezwang, keimte bei den Gastgebern noch einmal Hoffnung auf.

Doch mit der Niederlage von Thilo Pachmann, der gegen Roman Jahoda mit Wazari in Front lag, aber nach 3:05 Minuten auf dem Rücken lag, ließ die letzten Hoffnungen auf den Finaleinzug auf ein Minimum schwinden. „Durch den verletzungsbedingten Ausfall von André Lutz und Stefan Schöberl mussten wir von Beginn an zwei Gewichtsklassen vorgeben. Wenn es vor dem letzten Kampf 3:3 gestanden wäre, hätte Patrick Rusch sicher nicht verloren. Doch so war die Spannung weg”, so Lorenzi.

“Angriff total 2005”
Doch in der Stunde der Enttäuschung, wenn ein dritter Rang als solche bezeichnet werden kann, wurden beim Ländle-Team bereits die Weichen für die kommende Saison gestellt. „Wir wollten 2004 um den Titel mitkämpfen und haben dies auch realisiert. Doch ich kann jetzt schon sagen, dass wir 2005 noch einmal voll angreifen werden”, so Manager Emanuel Schinnerl.

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