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Mit "Alpenstolz" bekommt Damüls rund 160 neue Betten

Zwischen Furkastraße und Fuchsloch (im Hintergrund) in Damüls entsteht im Bereich des Gasthofs Glöckle bis zur Saison 2022/23 die Anlage Alpenstolz mit mehr als 150 Betten.
Zwischen Furkastraße und Fuchsloch (im Hintergrund) in Damüls entsteht im Bereich des Gasthofs Glöckle bis zur Saison 2022/23 die Anlage Alpenstolz mit mehr als 150 Betten. ©STP
Baustellensicherung für Appartementanlage ist abgeschlossen – jetzt beginnt der Hochbau.

Damüls. Seit dem Zusammenschluss der Skigebiete von Damüls und Mellau wurde das Bettenangebot in der Walsergemeinde am Schnittpunkt von Bregenzerwald, Großwalsertal und Laternsertal massiv ausgebaut. Als Teil des Gesamtkonzeptes, denn die Seilbahngesellschaft machte ihre Investitionen davon abhängig, dass die Beherbergungsbetriebe mit zusätzlichen stationären Gästen die Wirtschaftlichkeit der Seilbahnen sicherstellen.

Hausaufgaben gemacht

Damüls hat seine Hausaufgaben gemacht und seine Position als nächtigungsstärkste Gemeinde der Talschaft durch zusätzliche Gästebetten weiter ausgebaut. Seit 2007 – damals wurde der Beschluss zum Zusammenschluss der Skigebiete gefasst – kamen allein in diversen Großprojekten mehr als 1000 neue Betten hinzu. Und die Bettenoffensive ist noch keineswegs abgeschlossen.

Ins Gelände eingepasst

Seit dem Ende der Wintersaison entsteht an der Furkastraße zwischen Zentrum und Oberdamüls eines der größten Projekte der Walsergemeinde: "Alpenstolz". In vier Gebäuden sind insgesamt rund 160 Betten geplant, zum Start der Saison 2022/23 soll die Anlage in Betrieb gehen.

Sie umfasst insgesamt 38 Appartements mit unterschiedlichen Größen – 45, 60, 70 oder 82 m2 – zur gewerblichen Vermietung. Weiters entstehen in den Untergeschossen 40 Tiefgaragenplätze, Ski- und Schuhräume sowie weitere Nebenräume, sodass sich eine beachtliche Kubatur von insgesamt 22.000 Kubikmetern ergibt.

So wie bei anderen Damülser Großvorhaben der vergangenen Jahre (wie beispielsweise Steinadler, Landhaus oder Alpenstern) wurde auch beim Projekt "Alpenstolz" darauf geachtet, die Objekte ortsbildverträglich in die Landschaft einzubinden. Mehrere Monate waren die Baufirmen deshalb mit dem Aushub und der Baustellenabsicherung beschäftigt. Rund 10.000 Kubikmeter Fels und Erdreich mussten dabei abgetragen werden, ehe jetzt mit dem eigentlichen Hochbau begonnen werden konnte. So ist gewährleistet, dass sich die vier unterschiedlich konzipierten Gebäude der Umgebung anpassen.

Glöckle und Fuchsloch bleiben

Die Umgebung wird nicht verändert, sowohl das Gasthaus Glöckle als auch das Haus Fuchsloch von Ivo Bertsch, das weiter als Ferienlager für Gruppen angeboten wird, bleiben. Mehr noch: Das Gasthaus erhofft sich von der neuen Nachbarschaft zusätzliche Gäste. Nicht nur durch die Bauhöhen, auch durch das optische Erscheinungsbild sind die vier Objekte dem Umfeld angepasst: "Die Bauwerke werden in Wälder Bauqualität ausgeführt", so Architekt Johann Muxel. Als Bauherr fungiert die Wohnbaugesellschaft Fußenegger & Bertsch aus Dornbirn. STP

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