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Mit 99 noch recht frisch

Im kommenden Jahr wird die 1907 gegründete Gesellschaft der Musikfreunde Bregenz 100 Jahre. Das Amateur-Orchester wirkt nach wie vor frisch und hat Grund, sich auf das Jubiläum zu freuen.

Das zeigte sich am gestrigen Samstagabend beim traditionellen Frühjahrskonzert im gut besuchten Bregenzer Kornmarkttheater.

Der von der Landeshauptstadt und der Hypo Landesbank unterstützte Abend unter Leitung von Hansjörg Gruber vom Landeskonservatorium Feldkirch bewies einmal mehr, die Integrationskraft der Musikfreunde, die sich für große Aufgaben nicht nur mit Profis verstärken, sondern regelmäßig auch hervorragenden jungen Kräften im Klangkörper oder als Solisten Gelegenheit zu öffentlicher Talentprobe bieten. Diesmal konnte der Bregenzer Alex Ladstätter (23) im berühmten Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 aus Wolfgang Amadeus Mozarts Todesjahr 1791 seine virtuose Spieltechnik und -kultur unter Beweis stellen. Vor drei Jahren überzeugte seine damals 14-jährige Schwester Natalia Ladstätter als Nachwuchs-Violonistin.

Nach der Sinfonia „Andromeda ed Perseo“ von Michael Haydn („Salzburger Haydn“) zum Aufwärmen und dem Mozart-Klarinettenkonzert konnte das Vereinsorchester im zweiten Teil in der Symphonie Nr. 2 h-Moll von Alexander Borodin (1833-1887) alle Register ziehen. Hansjörg Gruber arbeitete die harmonische und melodische Eigenständigkeit Borodins gut heraus. Auf stabiler Streicher-Basis entfalteten das Horn und die übrigen Bläser grandiose Assoziationen an die Weiten Russlands. Mit den effektvollen „Pomp and Circumstance Marches“ von Edward Elgar (1857-1934) als Zugabe bedankten sich die Musikfreunde beim Publikum für den reichen Beifall.

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