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Missbrauchsverdacht gegen französischen Arzt in 312 Fällen

Stephane Kellenberger spricht von einer "beispiellosen" Affäre
Stephane Kellenberger spricht von einer "beispiellosen" Affäre ©APA (AFP)
Ein Arzt in Frankreich soll sich in mehr als 300 Fällen von Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch verantworten. Die Justiz beschuldigte den 70-Jährigen am Donnerstagabend wegen sexueller Übergriffe gegen 312 überwiegend minderjährige Opfer. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der pensionierte Chirurg einige seiner Taten gestanden. Der Staatsanwalt der bretonischen Stadt Lorient, Stephane Kellenberger, sprach von einer "beispiellosen" Affäre mit "ekelerregenden" Details.

Der Arzt soll Mädchen und Buben im Alter von durchschnittlich elf Jahren zwischen 1986 und 2014 missbraucht haben. Er vergewaltigte demnach viele seiner Opfer im betäubten Zustand und machte sich dazu im Computer ausführliche Notizen. Er legte sogar Tabellen an. Die Details seiner Schilderungen seien "nur schwer auszuhalten", sagte der Staatsanwalt.

Der frühere Chirurg sitzt seit Mai 2017 in Untersuchungshaft. Im März hatte ein erster Prozess wegen des Missbrauchs von vier Mädchen begonnen, dem Angeklagten drohen 20 Jahre Haft. Danach kamen aber immer mehr Fälle ans Tageslicht, sodass es zu einem zweiten Prozess kommen dürfte.

Der Chirurg praktizierte an verschiedenen Kliniken im Westen Frankreichs, vor allem in der Bretagne. Ein kleiner Teil der Taten ist laut Staatsanwaltschaft bereits verjährt.

(APA/ag.)

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