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Missbrauchsfall bei Verein: Tatverdächtiger wieder frei

(VN) Feldkirch - Ein 47-jährige Nachwuchstrainer des SC Tisis wird beschuldigt, einen zwölfjährigen Buben während eines Trainingslagers in Deutschland sexuell missbraucht zu haben. Der mutmaßliche Missbrauchsfall flog Anfang August auf.

Drei Tage nach dem Vorfall wurde der aus dem Wiener Raum stammende Mann in Untersuchungshaft genommen. Die schweren Vorwürfe bestritt er. Wie die VN jetzt in Erfahrung bringen konnten, befindet sich der Tatverdächtige bereits seit Längerem wieder auf freiem Fuß. Staatsanwaltschaftssprecher Heinz Rusch bestätigt: „Der zuständige Haft- und Rechtsschutzrichter hat die Untersuchungshaft am 23. September gegen gelindere Mittel aufgehoben. Dem 47-Jährigen wurde unter anderem die Weisung erteilt, sich einer ambulanten Psychotherapie zu unterziehen.“ Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs Unmündiger sowie des Besitzes von Kinderpornos seien noch im Gange.

Bei Massage missbraucht

Der 47-Jährige war erst seit wenigen Monaten als Trainer beim SC Tisis tätig. Anfang August fuhr er gemeinsam mit einem Trainerkollegen und einer siebenköpfigen Kindergruppe auf ein Trainingslager nahe Bielefeld, bei dem es zu den Übergriffen gekommen sein soll. Vier Schützlinge sollen von dem Tatverdächtigen nach dem Training wiederholt massiert worden sein. Einer der Buben sei dabei unsittlich berührt und im Genitalbereich geküsst worden, so der Verdacht der Ermittler. Der Nachwuchstrainer wurde unmittelbar nach den Vorfällen von seinen Aufgaben entbunden. Der Tatverdächtige, der sich früher bei verschiedenen Vereinen in Innerösterreich um den fußballerischen Nachwuchs gekümmert hatte, war laut Polizeiangaben bereits im Jahr 2004 wegen eines ähnlichen Delikts angezeigt worden. Das Strafverfahren wurde damals jedoch aufgrund der dürftigen Beweislage eingestellt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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