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Missbrauch von opiathaltigen Medikamenten

Der Vorarlberger Gesundheits-Landesrat Hans-Peter Bischof (V) sieht im vermehrten Zurückgreifen von Drogenkonsumenten auf opiathaltige Medikamente eine problematische Entwicklung.

Durch eine geänderte Verschreibungsmodalität mit einer neuen Abgabeform soll in Vorarlberg die Zahl der Missbrauchsfälle verringert werden. Vom Bund erhofft sich Bischof die Schaffung von verbindlichen strukturellen Rahmenbedingungen.

„Um unser hohes Niveau in der Substitutionsbehandlung halten zu können, haben wir in enger Zusammenarbeit mit den verschreibenden Ärzten und der Apothekerkammer Maßnahmen zum Gegensteuern getroffen“, sagte der Vorarlberger Landesstatthalter am Freitag in der Landeskorrespondenz. Bei der neuen Abgabeform wird laut Bischof das Präparat in Sirup und Wasser eingerührt. Gleichzeitig betonte der promovierte Mediziner, dass die Substitutionsbehandlung für ihn eine nicht mehr wegzudenkende Möglichkeit für Opiatabhängige darstelle.

Allerdings sieht Bischof die Möglichkeiten der Länder zur Qualitätsverbesserung der Substitutionsbehandlung langsam an ihren Grenzen angelangt. Der Bund sei jetzt am Zug, forderte Bischof die Schaffung verbindlicher struktureller Rahmenbedingungen, die eine einheitliche Vorgangsweise ermöglichen.

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