Missbrauch: Schwimmlehrer bleibt in U-Haft

Dornbirn/Feldkirch/VN - Der Dornbirner Schwimmtrainer, gegen den unter anderem wegen Vergewaltigung ermittelt wird, bleibt wegen Wiederholungsgefahr weiterhin in Untersuchungshaft.
Schwimmtrainer in U- Haft
Weitere Missbrauchsvorwürfe

Das Oberlandesgericht (OLG) Innsbruck habe die Haftbeschwerde des Tatverdächtigen abgewiesen, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Heinz Rusch, gestern auf VN-Anfrage mit.

Vier mutmaßliche Opfer

Der Obmann des mittlerweile aufgelösten Vereins „Schwimm­union Dornbirn“ wurde von einem seiner ehemaligen Schützlinge – einer jungen Frau – angezeigt. Wie berichtet, hatte sich im Zuge der Ermittlungen der Verdacht auf drei weitere – unmündige – Opfer ergeben. Bei zwei der mutmaßlichen Opfer soll es sich um frühere Bewohner des SOS-Kinderdorfs in Dornbirn handeln. Laut Staatsanwaltschaft gibt es jedoch keinen Hinweis darauf, dass sich die vorgeworfenen Taten in den Häusern der Einrichtung abgespielt haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit wegen des Verdachts auf Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch von Unmündigen, geschlechtliche Nötigung, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses, sittliche Gefährdung von Personen unter 16 Jahren sowie pornografische Darstellung Minderjähriger. Für den gebürtigen Deutschen gilt die Unschuldsvermutung.

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