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Ministerium rät von Gruppensex ab

Gesundheitsministrium gab Empfehlungen heraus
Gesundheitsministrium gab Empfehlungen heraus ©Unsplash | APA
Die Corona-Pandemie hat auch das Leben von Sexarbeiterinnen verändert.

Am Mittwoch sind in Österreich neue Lockerungen in Kraft getreten. So ist wieder jeder Sport auch ohne Abstand erlaubt. Die Maskenpflicht für Kellner fällt. Buffets mit Selbstbedienung werden prinzipiell wieder möglich. Für kleine Bars wird die Thekenausschank möglich sein.

Wieder erlaubt ist auch die Prostitution. Das Betreten von Bordellen und Laufhäusern wurde wieder ermöglicht.

8.000 Sexarbeiterinnen in Österreich

Rund 8000 Sexarbeiterinnen sind in Österreich registriert. Sie waren von der Coronakrise finanziell besonders stark betroffen und hatten als Selbstständige Anspruch auf Leistungen aus dem Härtefallfonds. "Wir begrüßen es, dass Sexarbeit wieder erlaubt wird", sagte Eva van Rahden, Leiterin einer Beratungsstelle für Sexarbeiter in Wien. "Einige Frauen haben bereits Termine mit Kunden ausgemacht."

Vom Ministerium wurden gemeinsam mit Vertretern etwa von Beratungsstellen Hygiene- und Schutzempfehlungen erarbeitet.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt unter anderem:

  • Der Körperkontakt soll auf das notwendige Maß beschränkt werden.
  • Aufgrund der Virusübertragung durch Speicheltröpfchen wird empfohlen, auf jegliche Formen des Speichelaustauschs und einander zugewandte Sexpositionen zu verzichten. Möglichst keine Küsse.
  • Ein Einweg- oder Stoff-Mund-Nasen-Schutz soll sowohl von Sexarbeitern als auch von Kunden getragen werden. Masken, Handtücher und Matratzenbezüge sollten nach jedem Kontakt heiß gewaschen werden.
  • Kontakt wird nur zwischen zwei Personen empfohlen. Von Gruppensex wird abgeraten.
  • Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen werden ermutigt, den Gesundheitszustand ihrer Kunden vor Beginn der Dienstleistung zu überprüfen. Bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuteten, solle auf Sex verzichtet und Abstand gehalten werden.

(red)

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