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Mindestlohn, AK-Budget und Solidaritätsaktion

Feldkirch -  Die Forderung nach einem Mindestlohn und harte Kritik an Sparmaßnahmen des Bundes Themen bei der AK-Vollversammlung.

„Es ist schlichtweg eine Schande, wenn Menschen Vollzeit arbeiten und nicht davon leben können. Eine Schande ist es aber auch, wenn der Bund einen durch eine Wirtschaftskrise verursachten Schuldenberg auf dem Rücken der Arbeitnehmer und deren Familien abbauen will“, übte AK-Präsident vor zustimmenden Gesichtern unter den Kammerräten bei der Vollversammlung harte Kritik an Sparvorhaben des Bundes.

Voranschlag 17,66 Millionen

In ihrer Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn wurde die AK von Gastredner Markus Marterbauer vom Wirtschaftsforschungsinstitut unterstützt. Marterbauer schlägt vor, den Mindestlohn in Kollektivverträgen vorzuschreiben. Leider gebe es Branchen ohne Kollektivvertrag und für diese sei es relevant, ob er Gesetzgeber einschreite oder nicht. Einstimmig verabschiedet wurde gestern der AK-Finanzhaushalt 2011 mit Einnahmen und Ausgaben von 17,66 Millionen Euro. Mitarbeitern des Krankenpflegevereines Dornbirns, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, sicherte Hämmerle Unterstützung zu.

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