Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Dutzende Tote bei Explosion in Waffenlager in Syrien

Weitere Opfer wurden noch unter den Trümmern vermutet
Weitere Opfer wurden noch unter den Trümmern vermutet ©APA (AFP)
Bei der Explosion eines Waffenlagers von Aufständischen in Syrien sind mindestens 39 Menschen getötet worden. Helfer befürchteten, dass sich noch zahlreiche weitere Opfer unter den Trümmern zweier Wohnhäuser in der Provinz Idlib befänden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag.

Ein Waffenhändler des islamistischen Rebellenbündnisses Hayat Tahrir al-Sham (HTS) soll in einem der Häuser ein Depot unterhalten haben, hieß es aus Kreisen des Zivilschutzes der Provinz Idlib. Wie ein Freiwilliger der Organisation mitteilte, seien sogar bereits 50 Tote und mehr als 70 Verletzte aus den Trümmern geborgen worden.

Die Explosion ereignete sich am Sonntag in der Früh in der Stadt Sarmada, in der Nähe der türkischen Grenze. Die Provinz Idlib ist eine der letzten Regionen in Syrien, die unter Kontrolle von Aufständischen stehen. Sie wird größtenteils vom radikal-islamischen Bündnis HTS kontrolliert, das von einem Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida geführt wird. Nach der Eroberung der meisten Rebellengebiete im Süden Syriens hat die syrische Armee mit Angriffen auf Idlib begonnen.

Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF fürchtet, dass allein mehr als eine Million Kinder in der Provinz Idlib leben. Viele seien aufgrund des Bürgerkrieges in der Vergangenheit in die Region geflohen. UNICEF warnte zuletzt vor den Folgen einer eskalierenden Militäroperation in der Provinz.

(APA/ag.)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Dutzende Tote bei Explosion in Waffenlager in Syrien
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen