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Mindestens zwölf Tote bei Angriff auf Busse im Südsudan

Bewaffnete Unbekannte haben im Krisenstaat Südsudan zwei Minibusse angegriffen und dabei mindestens zwölf Menschen getötet. Zudem seien mindestens fünf Menschen verletzt worden, sagte Polizeisprecher Daniel Justin Boula. Die Minibusse waren demnach Donnerstagfrüh zwischen der Hauptstadt Juba und Bor im Zentrum des Landes unterwegs.

Wer für den Angriff verantwortlich war und was das Motiv der Tat war, war zunächst unklar. Im Südsudan kommt es immer wieder zu Angriffen bewaffneter Gruppen. Nach Jahrzehnten der Konflikte sind viele Menschen in dem ostafrikanischen Land bewaffnet. Zudem bestehen zwischen unterschiedlichen ethnischen Gruppen Spannungen.

2013 brach ein Bürgerkrieg zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir vom Volk der Dinka und seinem ehemaligen Vize Riek Machar vom Volk der Nuer aus. Im vergangenen Jahr unterzeichneten sie ein Friedensabkommen, das den Weg für eine Einigungsregierung ebnen soll. Allerdings muss sich noch zeigen, ob das klappen wird. Trotz des Abkommens kommt es immer wieder zu Gewalt in dem Land.

(APA/dpa)

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