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Mindestens 17 Tote bei Kämpfen um Weideland im Südsudan

Bei Kämpfen um Weideland im Südsudan sind nach Behördenangaben mindestens 17 Menschen getötet worden. Zudem seien bei den Zusammenstößen im Bundesstaat Boma im Osten des Landes mindestens elf Menschen verletzt worden, sagte John Ongee, ein örtlicher Regierungsvertreter, am Mittwoch.

Bewaffnete Mitglieder eines Hirtenvolks hätten am Dienstagabend Mitglieder einer anderen Volksgruppe angegriffen, Häuser angezündet und Dutzende Kühe gestohlen. Gewaltsame Viehdiebstähle und Kämpfe um Weideland – oftmals auch zwischen Angehörigen verfeindeter Volksgruppen – sind im Südsudan nicht ungewöhnlich. Nach Jahrzehnten der Konflikte sind in dem ostafrikanischen Land Hirten und Bauern oft schwer bewaffnet.

Im vergangenen Jahr hatten die Widersacher in dem seit 2013 andauernden Bürgerkrieg einen Friedensvertrag unterzeichnet – allerdings muss sich noch zeigen, ob dieser hält.

(APA/dpa)

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